Vuelta als Politikum

Das politischste Radrennen aller Zeiten: Wie die Spanien-Rundfahrt zur Tribüne für Palästina wurde

Die Vuelta a España ist normalerweise ein sportliches Spektakel – drei Wochen Hochleistung, Strategie und Leidenschaft. 2025 jedoch verwandelte sich das Radrennen in eine politische Arena: Pro-palästinensische Proteste prägten das Bild, überschatteten sportliche Erfolge und stellten Organisatoren wie Verbände vor heikle Fragen. Eine Analyse.

Demonstranten blockieren die Straße, um die 21. Etappe des spanischen Radrennens La Vuelta von Alalpardo nach Madrid zu stören

Demonstranten blockieren die Straße, um die 21. Etappe des spanischen Radrennens La Vuelta von Alalpardo nach Madrid zu stören Foto: dpa/AP/Manu Fernandez

Normalerweise ist die Spanien-Rundfahrt, die Vuelta a España, eine sportliche Großbühne: drei Wochen, 21 Etappen, über 3.000 Kilometer quer durch das Land. Ein Fest für die Radsportfans – die drittgrößte Rundfahrt der Welt nach der Tour de France und dem Giro d’Italia. 2025 aber hat sich dieses Rennen in etwas verwandelt, was niemand so geplant hatte: in ein Politikum und in eine rollende Protesttribüne für Palästina.

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