Kunstturnen

Darum lebt Quentin Brandenburger derzeit seinen Traum

Nach einem Jahr Pause wird Quentin Brandenburger am Donnerstag bei den Luxembourg Open ins Wettkampfgeschehen zurückkehren. In den letzten Monaten ist bei dem 21-jährigen Kunstturner viel passiert. Das Ziel L.A. 2028 jedoch konkreter als je zuvor.

Quentin Brandenburger will in den kommenden Monaten seinen Trainingsschwerpunkt nach Kanada verlegen

Quentin Brandenburger will in den kommenden Monaten seinen Trainingsschwerpunkt nach Kanada verlegen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Lange hat man ihn nicht mehr gesehen: Um genauer zu sein fast auf den Tag genau ein ganzes Jahr, nämlich bei den Luxembourg Open im vergangenen April. Bereits damals erklärte Quentin Brandenburger, dass das Jahr 2024 für ihn ein Übergangsjahr sein soll, in dem die Weichen für die zukünftige Karriere gestellt werden. Und so liegen dann auch ereignisreiche Monate hinter dem 21-Jährigen. Im Frühling machte er seinen Schulabschluss, im September begann er die Grundausbildung bei der Armee, die er als Zweitbester seiner Ausbildungsklasse abschließen sollte. Sich als Sportsoldat komplett auf das Turnen konzentrieren zu können, es ist ein Karriereweg, den er bereits seit langer Zeit so im Kopf hatte: „Eigentlich von klein auf“, meint er mit einem Lachen. Vorbild für Brandenburger war nämlich schon in seiner Kindheit Sascha Palgen, der bisher letzte luxemburgische Turner, der sich für Olympische Spiele qualifizieren konnte. „Sascha ist da ein großes Vorbild. Er ist diesen Weg auch gegangen und für mich war das eigentlich schon immer der einzig logische Schritt.“

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