Caritas

CSSF in der Nebenrolle – Ethikkommission soll Interessenkonflikt um Weydert klären

Die Caritas-Kommission hat am Mittwochmorgen die Bankenaufsicht in die Chamber einbestellt. Das Treffen wird jedoch von einem möglichen Interessenkonflikt überschattet, auf den die Caritas in einem Brief an die Chamber hinweist.

Taina Bofferding (LSAP) steht der Presse Rede und Antwort, Stéphanie Weydert (CSV) und David Wagner („déi Lénk“) hören aufmerksam zu

Taina Bofferding (LSAP) steht der Presse Rede und Antwort, Stéphanie Weydert (CSV) und David Wagner („déi Lénk“) hören aufmerksam zu Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die Caritas geht in die Gegenoffensive. Den Eindruck vermittelt zumindest ein auf den 3. Januar datierter Brief, der sich an die Spezialkommission der Chamber richtet. In diesem wirft die „Fondation Caritas“ als auch „Caritas Accueil & Solidarité“ (CAS) der Präsidentin des Caritas-Ausschusses in der Chamber, Stéphanie Weydert, einen möglichen Interessenkonflikt vor. Auch wird die Legitimität des Ausschusses insgesamt infrage gestellt. Der Brief liegt dem Tageblatt vor. Interessant ist vor allem der Zeitpunkt des Briefes. Die ehemalige CSV-Ministerin Marie-Josée Jacobs hat ihr Amt an der Spitze des Caritas-Verwaltungsrates zum 1. Januar aufgegeben. Ein Nachfolger wurde bis dato nicht bekannt gegeben. Zwei Tage später verfasste die Caritas den Brief, der von den zwei Verwaltungsratsmitgliedern Patrick de Rond und Marie-Christine Ries unterzeichnet wurde.

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