Nachhaltigkeit

Auch E-Autos und E-Kommunikation fressen Ressourcen

E-Autos sind nur dann sinnvoll, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien kommt

E-Autos sind nur dann sinnvoll, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien kommt Foto: dpa/Michael Kappeler

Steht ein „e“ oder „E“ vor einem Produkt, wird es mit Umweltschutz assoziiert; es steht für modern und umweltbewusst. Als die E-Mails in Mode kamen – irgendwann in der Steinzeit der 1990er Jahre – schienen sie die Antwort auf das Waldsterben. Als Ersatz für die Papierpost würden sie helfen, wertvolle Rohstoffe, sprich Bäume, zu schützen, was saubere Luft bedeutet. Heute würde man sagen: besser für das Klima. Nun sind wir in Sachen Kommunikation noch weiter. Millionen Textnachrichten werden täglich verschickt, wobei die Server richtig viel Energie fressen. Zudem wird das Internet längst nicht mehr nur für Texte und Bilder genutzt, sondern für Videos, die um ein Vielfaches an Energie verbrauchen. Digitale Technologien stießen heute vier Prozent der Treibhausgasemissionen aus und ihr Energieverbrauch steige jährlich um neun Prozent, rechnete das „Shift Project“ (ein internationaler Umwelt-Thinktank) vor. In einem Artikel auf „Welt.de“ hieß es sogar: „Beim weltweiten Stromverbrauch liegt das Internet im Länderranking auf Platz 3.“

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