Mobiles Internet

Post, Proximus, Orange und Luxembourg Online sichern sich luxemburgische 5G-Frequenzen

Luxemburg hat seine Frequenzbänder versteigert – vier der fünf Bieter haben den Zuschlag erhalten: Post, Proximus, Orange und Luxembourg Online. Nur Eltrona geht leer aus. Das teilte das ILR heute in einem Rundschreiben an die Presse mit.

Claude Rischette und Luca Tapella des ILR

Claude Rischette und Luca Tapella des ILR ILR/Eric Devillet

Die Versteigerung von Frequenzen – im Ausland längst gang und gäbe – ist ein Novum in der luxemburgischen Politik. Der Gesamtbetrag für die Nutzungsrechte, die sich aus dem Versteigerungsverfahren ergeben, beträgt über 41 Millionen Euro für einen Zeitraum von 15 Jahren. Dieser Betrag wird vom Institut luxembourgeois de régulation (ILR) eingezogen und nach Abzug der Verwaltungskosten an den Staat gezahlt. Insgesamt haben sich vier der fünf großen Anbieter in Luxemburg ihre Nutzungslizenzen sichern können – nur Eltrona hat bei keinem Frequenzband den Zuschlag erhalten.

In Übereinstimmung mit der nationalen 5G-Strategie sehen die Lizenzen einen Zeitplan für die Bereitstellung und Verpflichtungen vor, die insbesondere darauf abzielen, 5G-Dienste auf dem Gebiet der Gemeinde Luxemburg gegen Ende 2020 und eine nationale 5G-Versorgung bis spätestens 2025 anzubieten.

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