Preise
Inflationsrate bleibt im Februar stabil – trotz Blümchen-Teuerung zum Valentinstag
Vor allem günstige Energiepreise haben im Februar dafür gesorgt, dass die Inflation niedrig blieb. Gegenteilige Effekte zeigten sich aber auch: Wohnungsmieten wurden teurer, und auch das Ende des Winterschlussverkaufs – und der Valentinstag – sorgten für Preisanstiege.
Blumen haben laut Statec im Februar 9 Prozent mehr als im Januar gekostet Foto: Sven Hoppe/dpa
Die Inflationsrate lag in Luxemburg im Februar im Jahresvergleich unverändert niedrig bei 1,3 Prozent. Das berichtet die Statistikbehörde Statec. Grund für die Stabilität seien Preisrückgänge bei der Energie sowie ein nur leichter Anstieg bei den Kosten für Dienstleistungen.
Energieprodukte verbilligten sich laut den Statistikern aus Belval um ganze 7,7 Prozent gegenüber Februar 2025. Dies sei hauptsächlich auf einen Rückgang bei den Strompreisen im Januar zurückzuführen, der auf den staatlichen Beitrag bei den Netzgebühren zurückgehe. Im Februar blieben die Preise von Strom und Gas stabil. Der Abwärtstrend beim Sprit scheint aber zum Stillstand gekommen zu sein. Laut Statec stieg der Preis für einen Liter Diesel im Vergleich zum Januar leicht um 2,8 Prozent, das Benzin wurde zwei Prozent teurer. Heizöl stieg gegenüber dem Vormonat um 5,4 Prozent im Preis – blieb gegenüber Februar 2025 aber 8,9 Prozent günstiger. Allerdings ist zu erwarten, dass im Zuge des aktuellen Iran-Kriegs die Öl- und Spritpreise wieder spürbar anziehen.
Wohnungsmieten steigen um 1,3 Prozent
Laut Statec wurde ein Anstieg bei den Mieten für Wohnungen von 1,3 Prozent im Jahresvergleich verzeichnet. Da diesem Wert eine große Gewichtung zukommt, habe sich diese Teuerung „deutlich auf die Gesamtinflationsrate“ ausgewirkt. Am stärksten wuchsen im Vergleich zu Januar die Preise für „nicht energetische industrielle Güter“. Das liegt laut den Statistikern ganz einfach am Ende des Winterschlussverkaufs. So wurden Schuhe um ganze 19,3 Prozent teurer.
Und auch Romantiker mussten für den Strauß am Valentinstag wieder tiefer in die Tasche greifen: Blümchen für den oder die Angebetete waren im Februar 9 Prozent teurer als im Monat davor. Wohlgemerkt blieben sie dennoch leicht unter dem Preisniveau vom Februar 2025.
Der Index fiel wie bereits im Januar leicht: von 1.035,63 Punkten auf 1.034,45. Die nächste Tranche wird bei einem Wert von 1.038,79 ausgelöst.