Neue Sportministerin Martine Hansen
„Wir machen Politik für den Sport – deshalb machen wir sie mit dem Sport“
Dialogbereitschaft, Ruhe und Präzision: Martine Hansen will als neue Sportministerin überstürzte Entscheidungen vermeiden. Wie sie das zerrüttete Verhältnis mit einigen Akteuren des Sports bereits wiederhergestellt hat und warum die Reform des „Subside Qualité+“ oberste Priorität genießt, erklärt sie im Interview mit dem Tageblatt.
Martine Hansen hat sich schnell im neuen Ministerium auf Fetschenhof eingelebt Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Tageblatt: Welche Gedanken schießen Ihnen in diesem Büro, mit Blick auf das Sportlycée und die Hauptstadt, durch den Kopf?
Martine Hansen: Dass es sich um eine tolle Aussicht auf die Stadt handelt und mir an diesem Ort täglich viele junge, motivierte und sehr freundliche Schüler über den Weg laufen, die sportlich und extrem aktiv sind. Sport ist wichtig für uns alle als Gesellschaft – und diese Schüler repräsentieren das ganz besonders.