Sportpolitik
IOC-Chefin Coventry verteidigt Infantinos Nähe zu Trump
Kirsty Coventry sieht als IOC-Chefin keinen Grund zur Sorge über eine enge Verbindung zwischen FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. Was sie zur aktuellen Debatte sagt.
Laut Coventry gebe es auch mit den Organisatoren der nächsten Sommerspiele in Kalifornien gute Gespräche Foto: AFP/Frederic J. Brown
IOC-Chefin Kirsty Coventry teilt die Kritik an der großen Nähe von FIFA-Präsident Gianni Infantino zu US-Präsident Donald Trump nicht. „Er hat ja in ein paar Monaten seine Weltmeisterschaft. Da wäre ich etwas besorgt, wenn es keine gute Beziehung geben würde“, sagte die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees, dessen Mitglied auch Infantino als Chef des Fußball-Weltverbands ist. Die WM findet im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko statt.
Zwischen Trump und Infantino hatte sich in den vergangenen Jahren eine besondere, teils sehr kritisch bewertete Dynamik ergeben. Während der WM-Auslosung im Dezember in Washington hatte Infantino den sogenannten FIFA-Friedenspreis an den US-Präsidenten übergeben, der gern offiziell den Friedensnobelpreis gewonnen hätte. Kommentaren in den sozialen und klassischen Medien zufolge empfanden viele Menschen das Schauspiel auf der FIFA-Bühne befremdlich.