Basketball
Texas anstatt UCLA: Isi Etute entscheidet sich um
Sie wird in der kommenden Saison doch nicht für die UCLA auflaufen. Wie am Donnerstag bekannt wurde, hat sich FLBB-Nationalspielerin Isi Etute umentschieden und der Texas University zugesagt.
Isi Etute wird in der nächsten Saison für die Texas University auflaufen Foto: Editpress/Gerry Schmit
Dass Isi Etute als großes Talent gilt ist nicht nur in Luxemburg längst bekannt. Hinter der Nationalspielerin, die es in dieser Saison bereits frühzeitig in die USA an die renommierte IMG Academy nach Florida zog, waren in den vergangenen Monaten reihenweise US-Colleges her. Im Oktober hatte die 17-Jährige schließlich verkündet, dass sie in der kommenden Saison für die University of California (UCLA) auflaufen würde. Nun gibt es jedoch eine Kehrtwende. Am Donnerstag wurde bekannt, dass die junge Luxemburgerin ihre Entscheidung geändert und sich für die University of Texas entschieden hat.
In den vergangenen Wochen war in dieser Hinsicht bereits viel im US-amerikanischen College-Basketball spekuliert worden und sogar die Sports Illustrated hatte darüber berichtet. Denn der Instagram-Post, mit dem Etute bekannt gab, dass sie sich für die UCLA entschieden hatte, war plötzlich gelöscht worden. In Kalifornien bereitete dieser Umstand in den letzten Tagen immer größere Sorgen, wird die jüngste Etute-Schwester laut „Rivals Industry Rankings“ in den USA nämlich als Vier-Sterne-Talent und sogar als Nummer-Eins-Center-Spielerin ihres Jahrgangs gehandelt. Zwar hatte die Nationalspielerin ihr „Commitment“ noch nicht offiziell zurückgezogen, doch hatte sie in der „Early Signing Period“ im November als eines der wenigen Top-Talente auch noch keinen Vertrag unterschrieben.
Nun also die Bestätigung, dass die 17-Jährige sich umentschieden hat. Im College-Sport übrigens kein unüblicher Vorgang. Die Texas University, die in der Southeastern Conference antritt, ist derweil auch kein unbeschriebenes Blatt, wird im nationalen NCAA-Ranking derzeit an Position vier gelistet. In den letzten fünf Jahren schaffte es das Team in der berühmten March Madness dreimal bis in die Top acht und einmal bis ins Final Four.