Olympia
Warum eine australische Judoka Luxemburg vermisst
Einen Teil ihres Weges nach Paris 2024 führte für Katharina Häcker über Lorentzweiler. Dort lebte die australische Judo-Medaillenhoffnung noch vor vier Jahren mit ihrem Mann, Alexander Lüdeke.
Katharina Häcker war begeistert von den Trainingsmöglichkeiten in der Coque Foto: Facebook/Katharina Häcker/IJF
„Das Ziel ist definitiv eine Medaille“, gab Katharina Häcker unmissverständlich zu verstehen. Bei ihrer dritten Olympia-Teilnahme in der Gewichtsklasse -63 Kilogramm steht ihr im Erstrundenduell die Britin Lucy Renshall (WRL-11.) gegenüber. Die Australierin gehört seit Jahren zur absoluten Weltelite – nur ein Olympisches Metall fehlt in ihrer Sammlung. Trotz ihrer großen Erfahrung auf der internationalen Bühne sind die diesjährigen Sommerspiele ein absolutes Highlight: „Für mich ist es fast immer noch unglaublich, überhaupt einmal an Olympia teilnehmen zu dürfen, aber dreimal – das ist kaum in Worte zu fassen. Ich bin einfach nur dankbar, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe und insbesondere mit Alex so ein starkes Team habe.“