„Safe Fall, Safe Schools“

Verletzungen vermeiden: Luxemburger Schüler nehmen an internationaler Studie teil

Kinder klettern, laufen, springen – und stürzen. Teilweise unsanft und sehr gefährlich. Welche Auswirkungen ein Sturz auf die Gesundheit haben kann: Der Technische Direktor des Luxemburger Judoverbandes, Wolfang Amoussou, führte gemeinsam mit der Lunex-Universität und der Lasep die nationalen Tests für die internationale, wissenschaftliche Studie „Safe Fall, Safe Schools“ aus. 

Hinfallen, ohne sich zu verletzen: Das wollte Wolfgang Amoussou der Testgruppe beibringen

Hinfallen, ohne sich zu verletzen: Das wollte Wolfgang Amoussou der Testgruppe beibringen Foto: FLJudo

„Vum Fale léieren d’Kanner goen.“ Das Luxemburger Sprichwort mag seine Richtigkeit haben. Doch nicht jeder Sturz bleibt folgenlos. „Bei Kindern machen sie die Hälfte der Unfälle mit Verletzungen aus. Das kann im schlimmsten Fall tödlich enden“, warnte Wolfgang Amoussou. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind Stürze sogar die zweithäufigste Ursache für tödliche Unfälle weltweit. Der Technische Direktor der FLJudo fügte erklärend hinzu: „Die größte Gefahr sind schwere Kopfverletzungen, sei es der Hinterkopf oder das Gesicht. Zudem können sich Kinder Knochenbrüche an den Händen, Schlüsselblättern, Knien oder beispielsweise den Ellenbogen zuziehen.“ Das geschieht beispielsweise, wenn man sich mit den Händen abstützt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

WM-Qualifikation

„Rote Löwinnen“ unterliegen dem Favoriten nach starker erster Hälfte