Neue Kollektion

Team Lëtzebuerg von Kopf bis Fuß

Vor zwei Wochen wurde die Katze aus dem Sack gelassen: Nach mehreren Monate der intensiven Zusammenarbeit mit einem neuen Ausstatter konnte die „Team Lëtzebuerg“-Kollektion endlich dem großen Publikum präsentiert werden. Besonders ein Teil kam sowohl bei den Athleten als auch bei den Fans sehr gut an.

Die Sportler hoben besonders die Qualität der neuen Ausstattung hervor

Die Sportler hoben besonders die Qualität der neuen Ausstattung hervor Foto: Editpress/Alain Rischard

Dass das „Team Lëtzebuerg“ heute Adidas trägt, geht u.a. auf Erkenntnisse der Olympischen Spiele in Paris zurück. „Es gab ein paar Komplikationen mit dem früheren Ausstatter“, erklärte Lis Fautsch vom COSL. Verspätungen bei Bestellungen bis hin zu mangelnden Teilen im Lagerbestand: Das Olympische Komitee war im Hinblick auf L.A. 2028 auf der Suche nach einer Neuausrichtung. Gemeinsam mit dem lokalen Vertriebspartner in Wickringen kamen drei Hersteller in die engere Auswahl, die Wahl fiel letztlich auf die bekannte Marke mit den drei Streifen. 

Für das COSL gab es mehrere Punkte, die bei der Entwicklung der Kollektion im Vordergrund standen: ein gewisser farblicher Wiedererkennungswert, Nachhaltigkeit und Eleganz. „Anfang Februar sind wir dann in die Unternehmenszentrale nach Herzogenaurach gefahren. Sie haben uns wirklich alle unterschiedlichen Möglichkeiten präsentiert: Die Köpfe brannten.“ Letztlich wurden aber etliche Teile gefunden, die den Kriterien entsprachen: „Es sollte etwas sein, das individuell ist, schnell verfügbar und noch für L.A. aufgefrischt werden kann“, fügte Fautsch hinzu. 

Das Thema Nachhaltigkeit ist sowohl beim IOC als auch beim COSL zur Priorität geworden: Biobaumwolle, faire Herstellung, Reduzierung der CO₂-Emissionen durch kürzere Wege – das waren Themen, die bei der Wahl der Modelle eine Rolle spielten. Ohne aber den Look zu vergessen. „Das Ziel war, elegant auszusehen und trotzdem auch aufzufallen. Hätten wir beispielsweise noch eine hellblaue Hose dazugenommen, hätte das schon sehr schlumpfenhaft gewirkt.“ Stattdessen wurde es dunkelblau – und die Garantie, dass man sich mit diesen Hosen auch ohne Angst in jedem Stadion hinsetzen kann. 

Topstar: „Bucket hat“

Gefallen soll das Ganze aber nicht nur den Athleten, sondern auch den Familien, Freunden und Fans der Sportler: Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Stücke für das breite Publikum erhältlich. „Man soll auch als Fan seine Zugehörigkeit zeigen können.“ Ein Hingucker ist definitiv der „Bucket hat“: Der knallig bunte Hut hatte bereits bei den Volunteers in Paris für mächtig Furore gesorgt. Das Luxemburger Modell ist schlicht weiß mit einem schwarzen Logo. „Er ist super stylisch und kam bei den Athleten wirklich gut an“, bemerkte Fautsch.

Bei den Empfängen, Medaillenüberreichungen und den Zeremonien sind die Sportler dazu verpflichtet, ihre neuen Jogging-Anzüge zu tragen. Aus Erfahrung weiß man beim COSL, dass während der JPEE-Woche jeder in den neuer Kollektion anzutreffen sein wird. Im Paket enthalten waren bei allen drei Shirts, die vor Ort im Hotel gewaschen werden können. „Es sollte aber auch etwas sein, das man später noch im Alltag tragen kann.“ Man kann sich also vorstellen, im Sommer dem einen oder anderen „Team Lëtzebuerg“-Hut zu begegnen …

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