Beachvolleyball
Sonne, Spaß und Sieg im Sand für die Luxemburger Herren
„Wer ist bei diesem Turnier der Favorit?“, wollte ein andorranischer Freiwilliger von der Luxemburger COSL-Physiotherapeutin Marianne Schonckert wissen. Die Antwort war leicht: Das Duo Colin Hilbert und Steve Weber war mit großen Hoffnungen angereist und wollte dies zum Auftakt gegen Liechtenstein unterstreichen. Obschon der zweite Satz spannender als nötig war, wurde der 2:0-Erfolg nach 40 Minuten unter Dach und Fach gebracht.
Prinz Felix hatte das Duell von der Tribüne aus verfolgt und war der allererste Gratulant Foto: Christelle Diederich
Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Sorgen bereits vergessen: Vor den Trainingseinheiten war das Feld falsch bemessen worden, sodass sich sämtliche Mannschaften in einem zu kleinen Rechteck vorbereitet hatten. Noch am Dienstagmorgen wurden die Linien neu gezogen – doch aufgrund der beschränkten Fläche war nicht einmal eine Coaching-Zone vorgesehen worden. Wie die Spieler nachher erklärten, hat das aber wohl nur die Delegierten gestört: „Wir haben beim Training ja kein Maßband dabei“, meinte Steve Weber mit einem Lachen. Problematischer war allerdings der Betonrahmen um den Sandplatz herum: „Wir können uns über den Standort hier im Park wirklich nicht beschweren. Aber der Platz an sich ist nicht breit. Es gab einen Ball, wo ich mich theoretisch hätte strecken können, aber ich wollte kein Risiko eingehen und mich nicht verletzen. Pro Spiel macht das auch höchstens ein oder zwei Punkte aus.“