Basketball
Saarlouis Royals und Magaly Meynadier gehen getrennte Wege
Die Kapitänin geht von Bord. Wie die Saarlouis Royals am späten Dienstagabend mitteilten, wird der Vertrag mit Magaly Meynadier nicht verlängert. Die luxemburgische Nationalspielerin, die gerne eine weitere Saison für die Royals bestritten hätte, ist eine von insgesamt sieben Spielerinnen, die den Erstligisten in der Zwischensaison verlassen werden.
Magaly Meynadier verlässt die Saarlouis Royals Foto: Editpress/Jeff Lahr
Meynadier war in Saarlouis nicht einfach nur eine Spielerin. Die 34-Jährige begann 2016 beim Klub aus dem Saarland ihre Profikarriere und avancierte in ihren ersten beiden Jahren schnell zum Publikumsliebling. Zweimal kehrte sie anschließend zu den Royals zurück: nach ihrem Engagement bei den Angels Nördlingen im Jahr 2021 und nach einer weiteren Station in Marburg während der Saison 2023/24 noch einmal im Sommer 2024.
Die vergangenen beiden Jahre sollten zugleich die erfolgreichsten ihrer Zeit in Saarlouis werden. 2025 gewann sie mit den Royals den viel umjubelten Pokal und damit ihren ersten Titel als Profispielerin. In derselben Saison erreichte Saarlouis zudem das Meisterschaftsfinale, musste sich dort jedoch Serienmeister Keltern geschlagen geben.
Die abgelaufene Spielzeit verlief dagegen weniger erfolgreich als erhofft. Nach einer starken regulären Saison, die der Klub auf dem zweiten Tabellenplatz beendete, kam bereits im Viertelfinale gegen Marburg das Aus. Auch im Pokal schied der Titelverteidiger im Halbfinale aus.
Wie es für Meynadier weitergeht, ist derzeit noch offen. Die Luxemburgerin gehörte während ihrer gesamten Bundesliga-Karriere dank ihres Einsatzes auf dem Feld und ihrer offenen Art abseits des Parketts zu den beliebtesten Spielerinnen der Liga. Im vergangenen Jahr wurde sie von den Fans sogar zur „Most Likeable Player“ gewählt.