Davis Cup
Optimaler Start: Rodesch und Knaff bringen Luxemburg mit 2:0 in Führung
Optimaler Auftakt der luxemburgischen Tennis-Herren im Davis-Cup-Heimspiel in der Coque: Chris Rodesch und Alex Knaff haben das FLT-Team am Samstag in den Play-offs gegen die Ukraine mit 2:0 in Führung gebracht und damit die Weichen für den Verbleib in Weltgruppe I gestellt.
Chris Rodesch spielte das erste Einzelmatch Foto: Editpress/Fernand Konnen
Im Auftaktmatch traf Luxemburgs Nummer eins Chris Rodesch (ATP 138) am Samstag auf den Ukrainer Oleksii Krutykh (ATP 569). Der Luxemburger dominierte die Partie von Beginn an mit einem druckvollen Aufschlag, dem sein Gegner kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Beim Stand von 2:1 gelang Rodesch dann das erste Break, das Krutykh fortan nicht mehr aufholen konnte. Zwar geriet der FLT-Spieler bei seinem Aufschlagspiel zum Satzgewinn bei 30:40 kurzzeitig unter Druck, wenig später sicherte er sich den ersten Durchgang jedoch souverän mit einem Ass (6:3).
Im zweiten Satz gab Rodesch dann klar den Ton an. Beim Stand von 1:1 holte er ein Break, ehe er Krutykh wenig später erneut den Aufschlag abnahm und auf 4:1 davonzog. Mit einem weiteren Break beendete Rodesch die Partie nach 1:07 Stunden deutlich mit 6:3, 6:1 und brachte Luxemburg damit mit 1:0 gegen die Ukraine in Führung.
Alex Knaff Foto: Editpress/Fernand Konnen
Ein umkämpftes Match lieferte sich Alex Knaff (ATP 687) anschließend mit dem in der Weltrangliste um 188 Plätze besser klassierten Vladyslav Orlov (ATP 499). Im ersten Satz begegneten sich beide Spieler auf Augenhöhe, die Entscheidung fiel erst im Tiebreak. Dort zeigte sich Knaff dann hochkonzentriert und setzte sich klar mit 7:2 durch, was ihm den Satzgewinn mit 7:6 einbrachte.
Im zweiten Satz machte Knaff dann zunächst dort weiter, wo er im Tiebreak aufgehört hatte, und holte die ersten beiden Punkte. Das Break zum 2:0 konnte er dann aber nicht nutzen, denn sein Gegner konterte sofort mit dem Re-Break und brachte anschließend auch seinen Aufschlag zum 2:2 durch. Damit war der Satz wieder komplett offen. Davon ließ sich der Luxemburger jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Mit stabilem Service und einem erneuten Break übernahm er wieder die Kontrolle (4:2). Nach 1:33 Stunden machte er den Sieg schließlich mit einem weiteren Break perfekt und entschied die Partie mit 7:5, 6:2 für sich.
Damit führt Luxemburg nach dem ersten Tag mit 2:0 gegen die Ukraine. Die Entscheidung um den Einzug in die Weltgruppe I könnte bereits am Sonntag im Doppel fallen (ab 11 Uhr). Anschließend stehen noch zwei Einzelmatches auf dem Programm. Die Mannschaft, die zuerst drei Begegnungen gewinnt, qualifiziert sich für die Weltgruppe I des Davis Cup.