Olympia

Zwischen Sportfest, ICE und Epstein: IOC-Präsidentin Coventry setzt auf Abschottung

Die ersten Olympischen Spiele unter der Präsidentschaft von Kirsty Coventry stehen an. Nach knapp acht Monaten an der Spitze des IOC sticht sie vor allem als Stoikerin hervor.

IOC-Präsidentin Kirsten Coventry trägt die olympische Fackel bei der Fackelübergabe in Mailand

IOC-Präsidentin Kirsten Coventry trug die olympische Fackel in Mailand Foto: AFP/Daniel Munoz

Die Epstein-Akten und ICE sind für Kirsty Coventry bei den Wohlfühlterminen dieser Tage weit weg. Zunächst die Eröffnung der ersten IOC-Vollversammlung unter ihrer Präsidentschaft in der weltberühmten Mailänder Scala am Montagabend, getoppt von der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele am Freitag im Fußballtempel San Siro. An solch schillernden Orten kann Coventry ihre Lieblingsbotschaft verbreiten: Freude schüren auf ein Sportfest. Für rund 2.900 Athletinnen und Athleten, die von großen Momenten und Medaillen träumen, aber auch für die Welt.

Die Welt allerdings wird von anderen Themen beherrscht. Einige strahlen nach Norditalien ab, in den olympischen Kosmos, der ganz eigenen (Natur-)Gesetzen folgt und der bei jeder passenden Gelegenheit beschwört, dass Sport und Politik zwei Welten sind.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Streit um Stadionbau

Olympia in Brisbane: Ureinwohner drohen mit Boykott

„Die generelle Denkweise muss sich ändern“

Rennfahrerin Doriane Pin: Vier Jobs und ein großes Ziel