Basketball-Schiedsrichter in Luxemburg

„Oft werden wir nur nach den negativen Aspekten gefragt“

Ohne sie findet kein Spiel statt: die Schiedsrichter. Das Tageblatt sprach mit Julien Malané, Präsident des Verbandes der luxemburgischen Basketball-Schiedsrichter (AdABL), über die aktuellen Herausforderungen, die Gründe für gleich zwei Schiedsrichterkurse und über die positiven Seiten des Schiedsrichterwesens.

Julien Malané und Team feiern beim Pokalspiel-Highlight in der Coque, Stadionatmosphäre voller Spannung und Leidenschaft

Die Pokalspiele in der Coque sind auch für Julien Malané (Mitte) und seine Kollegen ein Highlight Foto: Editpress/Jeff Lahr

Tageblatt: Als Präsident der AdABL, wie würden Sie die aktuelle Situation der Basketball-Schiedsrichter einschätzen?

Julien Malané: Leider ist es wie in allen Sportarten. Jedes Wochenende gibt es Spiele ohne Schiedsrichter (im Basketball ungefähr ein Dutzend). Wenn dann – wie auch in dieser Saison schon viel zu oft – bei Jugendspielen Eltern, Zuschauer und Trainer durch ihr negatives und teilweise aggressives Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern auffallen und wir dadurch junge Schiedsrichter verlieren, ist das für uns mehr als bedauerlich.

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