Volleyball
Nur ein Sieg, aber mit Titel
Während in Luxemburg am Wochenende um den Pokal gekämpft wurde, ging es auch für die Luxemburger Spieler im Ausland zum Teil schon um Titel.
Giulia Tarantini konnte sich in Österreich über einen Titel freuen Foto: Editpress/Jeff Lahr
In Österreich stand Giulia Tarantini mit Innsbruck im AVL-II-Cup im Finale. Dabei handelt es sich um den Pokalwettbewerb für Mannschaften der 2. Bundesliga. Der Gegner hieß Inzing, gegen den man am vergangenen Samstag in der Meisterschaft noch mit 0:3 unterlegen war.
Dieses Mal machten es die Innsbruckerinnen besser und konnten mit einem 3:2-Erfolg den Pokal mit nach Hause nehmen. „Wir führten bereits mit 2:0 und alles lief bestens. Dann reagierte der Gegner und wir liefen in den beiden folgenden Sätzen ständig hinterher. Im Tiebreak erspielten wir uns schließlich gleich einen kleinen Vorsprung, der bis zum Ende hielt.“
Für Christian Galoppo und Concordia Irvine läuft es weiterhin nicht rund. Seit dem 24. Januar wartet das Team auf einen Sieg. Diesmal setzte es zwei Niederlagen gegen Long Beach State. Am Freitag konnte man zumindest den ersten Satz für sich entscheiden, ehe die Partie noch verloren ging. Am Samstag fiel die Niederlage beim 0:3 dann noch deutlicher aus. „Gegen die zweitstärkste Mannschaft Kaliforniens war nicht mehr drin: Im ersten Spiel stellte uns ihr Aufschlag vor große Probleme, im zweiten fanden wir kein Mittel gegen ihren starken Angriff.“
Ansonsten wurde ausschließlich in der 2. Deutschen Bundesliga gespielt. Im Süden musste der TSV Unterhaching mit Dina Weydert und Yana Feller ebenfalls zwei Niederlagen hinnehmen. Bereits am Freitag in München kam man nicht über eine 2:3-Niederlage gegen den Tabellenelften hinaus. Am Samstag verlor das Team dann zu Hause mit dem gleichen Resultat gegen den Tabellenzweiten TV Altdorf.
„Wir kämpfen zurzeit mit großen Verletzungssorgen. Unsere Annahme leidet besonders darunter, sodass wir es dem gegnerischen Block zu einfach machen.“ Die beiden gewonnenen Punkte erlauben Unterhaching dennoch den Sprung auf Platz fünf. Weydert wurde zudem erneut zur MVP gekürt.