„Einer von uns beiden muss den Titel holen“

Die Jaguar-Piloten Mitch Evans und Antonio Felix da Costa im Interview

Während es in den ersten fünf Rennen der Formel E noch fünf verschiedene Sieger gab, hat sich in den darauffolgenden Läufen ein Team besonders hervorgetan: Jaguar-TCS-Racing führt derzeit die Teamwertung an. Das Tageblatt hat sich beim letzten Event in Monaco mit den Piloten Mitch Evans (NZL) und Antonio Felix da Costa (POR) unterhalten.

Mitch Evans und Antonio Felix da Costa im Jaguar-TCS-Racing beim Überholen in der Hafen-Schikane von Monaco

Mitch Evans vor Antonio Felix da Costa in ihren Jaguar-TCS-Racing in der Hafen-Schikane von Monaco Fotos: Norbert Nickels, Fernande Nickels

Mitch Evans

Mitch Evans hat die Saison mit zwei Null-Resultaten begonnen, aber danach regelmäßig Punkte gesammelt: Siege in Miami und Berlin, Platz zwei in Madrid und Monaco, Platz drei in Diriyya sowie drei weitere Top-Ten-Platzierungen bedeuten für ihn die Führung in der Gesamtwertung bei noch sieben ausstehenden Rennen. Der Neuseeländer, der seit seinem Formel-E-Debüt vor zehn Jahren für Jaguar fährt, kann sich also Chancen auf den Titel ausrechnen. In den vergangenen Jahren war er immer bis zum Schluss im Titelrennen, aber zum Champion hat es dann knapp doch nicht gereicht. Gelingt ihm das nun ausgerechnet in dem Jahr, in dem er seinen Abschied von Jaguar zum Saisonende angekündigt hat? Wohin die Reise geht, ist offiziell noch nicht bekannt. Gut informierte Quellen berichten jedoch, dass er künftig für das neue Opel-Formel-E-Team fahren wird. Teamchef soll dort der Luxemburger Francis Schammo werden, der bislang für Porsche in der WEC tätig war.

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