Auslands-Basketball

Meynadier und Saarlouis verpassen Titelverteidigung

Es sollte nicht sein: Auch wenn Magaly Meynadier und die Saarlouis Royals im Halbfinale des deutschen Pokals sich nach hohem Rückstand zurückkämpften, mussten sie sich Gastgeber Berlin in der Verlängerung geschlagen geben. Im Finale besiegte ALBA den großen Favoriten Keltern.

Magaly Meynadier enttäuscht nach verpasstem Finaleinzug mit dem Team Saarlouis beim Handballspiel

Magaly Meynadier und Saarlouis verpassten dieses Mal den Finaleinzug Foto: Editpress/Jeff Lahr

Das Final Four im deutschen Pokal lief für Magaly Meynadier und die Saarlouis Royals keinesfalls so, wie sie es sich vorgestellt hatten. Wie bereits im letzten Jahr traf der Titelverteidiger im Halbfinale am Samstag in der Berlinger Sömmeringhalle auf Gastgeber ALBA. Wie vor zwölf Monaten verpatzten die Saarländerinnen ihre erste Halbzeit, lagen zur Pause bereits mit 27:38 in Rückstand. Doch Magaly Meynadier und ihre Teamkolleginnen zeigten Moral und kämpften sich unter dem Impuls der starken Martha Burse zurück. Das letzte Viertel holten sich die Royals mit 19:9 und retteten sich damit in die Verlängerung.

In dieser fehlte dann jedoch das berühmte Quäntchen Glück. Die Gastgeberinnen gingen durch einen Drei-Punkte-Korb von Deeshyra Thomas entscheidend in Führung. Saarlouis tat sich über die gesamte Partie erstaunlich schwer von der Freiwurflinie – gerade einmal 16 von 27 Versuchen landeten im Korb. Somit sicherte sich ALBA mit einem umkämpften 71:67-Erfolg das Finalticket.

Royals verlieren kleines Finale

Meynadier kam im Halbfinale knapp 13 Minuten zum Einsatz und steuerte zwei Punkte und zwei Rebounds bei. Am Samstag musste das Team dann noch einmal im „kleinen Finale“ gegen Marburg ran. Die Luft war sichtlich raus bei den Saarländerinnen, und so mussten sie sich mit 62:73 geschlagen geben. Für die Royals-Kapitänin gab es noch einmal 28 Einsatzminuten, in denen sie nicht nur zwölf Punkte erzielte, sondern auch noch vier Rebounds und zwei Assists beisteuerte.

Den Pokalsieg sicherte sich derweil ALBA, das den großen Favoriten Keltern mit 67:62 besiegte. Auch dieses Spiel war an Spannung kaum zu überbieten und wurde ebenfalls erst in der Verlängerung entschieden.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Radsport

Berton sprintet am „Opening Weekend“ in die Top 10

Tischtennis

Howald schnappt sich das zweite Halbfinal-Ticket