Champions League

Thronraub! Die Königlichen beklagen Majestätsbeleidigung

Real Madrid fühlt sich in der Champions League betrogen, doch das dürfte Trainer Alvaro Arbeloa kaum retten.

Real-Trainer Álvaro Arbeloa enttäuscht, Tage als Fußballcoach beim Verein sind gezählt

Die Tage von Real-Trainer Álvaro Arbeloa sind wohl gezählt Foto: dpa/Sven Hoppe

Die ewig Königlichen sahen sich ihres angestammten Thrones grausam beraubt und beklagten wütend Majestätsbeleidigung. „Ein Witz!“, schimpfte Mittelfeld-Star Jude Bellingham, Antonio Rüdiger verbat sich sicherheitshalber selbst den Mund. Auch Trainer Alvaro Arbeloa attackierte Sündenbock Slavko Vincic (Schiedsrichter) – und verschloss dabei die Augen vor dem Unvermeidlichen: seiner Entlassung nach der nächsten titellosen Saison.

Die Zeitungen Marca und AS sahen in dem 3:4 (3:2)-Spektakel beim FC Bayern zwar einen „ehrenvollen Abschied“ für Real Madrid aus der Champions League. Doch nach dem bitteren Viertelfinal-Aus sprach Klublegende Jorge Valdano aus, was Arbeloa noch nicht wahrhaben wollte: Am Ende werde „der Trainer sicherlich einer derjenigen sein, die den Preis dafür bezahlen“.

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