Volleyball

Meisterschaft wird am Wochenende zumindest partiell wieder aufgenommen

Nach einer Winterpause von drei Wochen steigen die Volleyballer wieder ins Spielgeschehen ein. Ob die Pause den Spielern gelegen kam oder nicht, hängt wohl von den jeweiligen Spielertypen ab. Jedenfalls dürften nun alle wieder froh sein, dass es weitergeht.

Strassener Volleyballteam reist am Sonntag zur Meisterschaftswiederaufnahme nach Amber-Lenster

Die Strassener reisen am Sonntag zur Wiederaufnahme der Meisterschaft zu Amber-Lënster Foto: Editpress/Gerry Schmit

Am 10. Spieltag werden in den beiden Ligen nur fünf von acht Spielen ausgetragen. Bedingt durch die Teilnahme der Jugendnationalmannschaften der Damen und Herren an Turnieren im Ausland, haben einige Vereine um eine Spielverlegung gebeten. Diese Spiele werden in den folgenden Wochen nachgeholt.

Somit fallen momentan die beiden Topspiele des 10. Spieltages der Damen und Herren aus. Bei den Damen empfängt Bartringen, momentan auf Rang sechs, den Tabellendritten Walferdingen. Das Team von Lolo Van Elslande hatte sich am letzten Spieltag mit 2:3 gegen Steinfort geschlagen geben müssen, hatte sich aber eine Woche später im Pokal mit einem 3:1-Sieg gegen den haushohen Favoriten aus Mamer zurückgekauft. Im zweiten angesetzten Spiel reist Fentingen am Sonntag nach Waldbillig, um sich mit Echternach zu messen. Hier sind die beiden Tabellenschlusslichter unter sich. Das Hinspiel hatte Fentingen zu Hause mit 3:2 gewinnen können. Dies könnte auch ein weiteres Mal gelingen, zumal man sich in der Zwischenzeit mit einer Diagonalangreiferin aus Kamerun, Rodrigue Bediang Mpon, verstärkt hat.

Bei den Herren wurde nur das Topspiel zwischen Bartringen und Lorentzweiler, Platz zwei und Platz vier (punktgleich mit Diekirch) in der jetzigen Tabelle, in den Februar verlegt. Diekirch reist nach Esch, die einzige Mannschaft, die bisher noch ohne Sieg dasteht, und wird wohl drei weitere Punkte mit nach Hause nehmen. Strassen steht seinerseits in Amber-Lënster in der Halle und wird das gleiche Resultat anstreben. Etwas interessanter dürfte sich das dritte Herrenmatch zwischen Echternach und Fentingen gestalten. Die Gäste haben momentan einen Punkt Vorsprung, bei jeweils drei Siegen und sechs Niederlagen. Hier dürfte die Tagesform mit spielentscheidend sein und wohl auch ob Kapitän Jakub Lomacz seinen Platz auf dem Spielfeld wieder einem Nachwuchsspieler zur Verfügung stellt oder nicht.

In den vergangenen Jahren hatten hauptsächlich die Herren-Trainer öfters beanstandet, dass der Novotel Cup zum Jahresende zu viel Einfluss auf die Meisterschaft nehmen würde. Vereine wie Strassen, Bartringen und Lorentzweiler, die beizeiten bis zu vier, fünf Spieler für die Nationalmannschaft abbestellten, mussten das Mannschaftstraining ruhen lassen und auf Individualtraining umstellen. Dies beeinträchtige die Leistung in puncto taktisches Zusammenspiel im Team in den ersten Januarwochen. Außerdem kamen manche Spieler in müder Verfassung zu ihren Mannschaften zurück.

Auf Nachfrage unsererseits wurden wir mit zwei nahezu identischen Reaktionen der Trainer konfrontiert. Serge Karier (Lorentzweiler) ist der Meinung, dass es vielleicht nicht viel einfacher in der Trainingsgestaltung sei, jedoch der Belastungssteuerung und körperlichen Erholung viel bringen würde. „Die Jungs haben die Spielpause sehr genossen und sind voller Energie wieder angetreten.“ Sein Strassener Kontrahent Massimo Tarantini hat den Trainingsbetrieb gleich zehn Tage ruhen lassen. „Die Spieler haben bisher praktisch 100 Prozent Trainingspräsenz gezeigt und die letzten Monate waren doch sehr anstrengend. Nun sind die Batterien wieder aufgeladen und wir können die zweite Phase der Meisterschaft in Angriff nehmen.“

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