Olympia
Matthieu Osch: „Einen Lauf einfach herunterzubremsen, bringt mir nichts“
Matthieu Osch wird am Samstag (ab 10.00 Uhr) beim olympischen Riesenslalom in Bormio starten. Für den 26-Jährigen sind es nach Pyeongchang 2018 und Peking 2022 die dritten Olympischen Spiele. Vor seinen beiden Auftritten in Italien hat er sich mit dem Tageblatt unterhalten.
Matthieu Osch fuhr 2022 beim Riesenslalom in Peking auf Platz 28 Foto: AFP/Dimitar Dilkoff
Tageblatt: Matthieu Osch, Sie hatten in der Vorbereitung ein paar körperliche Probleme. Wie fühlen Sie sich nun, kurz vor dem Riesenslalom am Samstag?
Matthieu Osch: Ich fühle mich gut. Es war insgesamt die letzten zwei Jahre nicht so einfach. Ich hatte körperlich einige Baustellen. 2024 wurde ich an der Hüfte operiert, im letzten Sommer am Knie. Im Dezember kamen dann noch Probleme mit dem Rücken dazu. Aber jetzt fühle ich mich fit. Es hat alles gut funktioniert in den letzten Rennen – auch wenn die Vorbereitung auf Olympia nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe jetzt schon einige Jahre hinter mir und kann auf meine Erfahrung und Routinen setzen. Das hat mir in den letzten Monaten viel geholfen.