Radsport-WM
Luxemburgerin Gwen Nothum wird 16. im Zeitfahren der Juniorinnen
Bei der Weltmeisterschaft im Zeitfahren der Juniorinnen setzte sich die favorisierte Cat Ferguson aus Großbritannien gestern durch, deutlich vor der Slowakin Viktoria Chladonova und ihrer Landsfrau Imogen Wolff. Bei ihrer ersten Rad-WM wurde Gwen Nothum ihren Ansprüchen, auf den 18,8 km entlang des Zürichsees, mit Rang 16 unter 58 Konkurrentinnen gerecht.
Gwen Nothum war zufrieden mit ihrer Leistung Foto: FSCL
Die luxemburgische Meisterin war in den vergangenen beiden Jahren zweimal am Start der Weltmeisterschaft im Triathlon. „Vor dem Start war ich recht nervös, da ich mir ein gutes Resultat zum Ziel gesetzt hatte. Ich glaube, dass ich meine Aufgabe gut gelöst habe, obschon meine Beine bereits nach drei Kilometern schmerzten. Bis zur Kehrtwende konnte ich mein Tempo recht gut dosieren und wusste, dass ich auf der neun Kilometer langen Fahrt zurück zu Start und Ziel Zeit gutmachen könnte. Die letzten Kilometer kamen mir jedoch unendlich vor und ich hatte das Gefühl, stetig langsamer zu werden. Dem war aber nicht so, da ich mich von Position 27 bei der Zwischenzeit noch bis auf Rang 16 verbessern konnte. Ich habe mehr als 100 Prozent gegeben und bin ganz zufrieden mit meiner Leistung“, so die 17-Jährige, für die morgen bereits das Straßenrennen auf dem Programm steht.