Zwölfter im Weltcup

Luxemburger Kajakfahrer Yves Wehmer schließt Saison stark ab

Mit zwei Rennen auf dem anspruchsvollen Noce in Mezzana schloss Yves Wehmer seine erste komplette internationale Saison seit mehreren Jahren stark ab.

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Yves Wehmer: „Ich habe diese Saison gemerkt, dass ich unter die Top fünf paddeln kann“ Foto: Pete Atkinson

Im Classic-Rennen am Donnerstag wurde Yves Wehmer 14. und findet: „Vor allem von der Zeit war das ganz okay, nach einer knappen Viertelstunde lag ich nur 15 Sekunden hinter dem amtierenden Weltmeister.“ Der Slowene Anze Urankar wurde neun Sekunden hinter dem Belgier Braim Vandecasteele Vierter. In seiner stärkeren Disziplin, dem Sprint, sorgte der 29-Jährige am Freitag dann für eine Premiere: Mit nur 1,12 Sekunden Rückstand auf Urankar war er als viertschnellster von 41 Paddlern im K1 unter den Top fünf, die gleich im ersten Lauf das Finale erreichten, und freute sich: „Ich bin einen wirklich sauberen Lauf gefahren und konnte mit jedem Paddelschlag auch richtig vorwärtsziehen.“

Im Finale am Samstagnachmittag wiederholte er 3,02 Sekunden hinter dem Slowenen Nejc Znidarcic seine Karrierebestleistung als Achter und resümiert: „Ich fühlte mich physisch wieder stark und wollte vielleicht zu viel. Ich habe ein paar kleine Fehler gemacht, die etwas Zeit und beim Korrigieren Kraft kosten, und war auf den letzten Metern platt. Ich habe diese Saison aber gemerkt, dass ich unter die Top fünf paddeln kann. Und wenn ich es unter die Top fünf schaffe, dann kann es auch mit einer Medaille klappen.“

„Spüre, dass noch mehr geht“

Der Fünfte der Juniorenweltmeisterschaft im Sprint und luxemburgische „Jeune espoir“ von 2015 meldet sich mit einem zwölften Platz bei der WM und auch als Zwölfter im Gesamtweltcup zurück und erklärt: „Nach 2015 wechselte ich zu den Senioren und der Umstieg ist nie leicht. Mit dem Studium in Toulouse musste ich meine internationalen Ambitionen dann zurückfahren. Ich paddelte aber weiter und fahre mittlerweile viel besser im Wildwasser. Nach dem Ende meines Studiums habe ich in den letzten zwei, drei Jahren wieder eine sehr gute Form aufgebaut, aber ich spüre, dass noch mehr geht.“

Mit dem Sommer und fallenden Wasserständen ist die internationale Saison jetzt beendet und wie viel er nächstes Jahr paddelt, hängt auch von der Verteidigung seiner Doktorarbeit an der Uni.lu ab. Die ausgezeichneten diesjährigen Ergebnisse will er die nächsten Jahre aber noch weiter verbessern.

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