Radsport-Landesmeisterschaft
„Eine solche Zielgerade darf man nicht organisieren“
Nach dem Straßenrennen der Landesmeisterschaften war am Sonntagabend auch bei den Radsportlern der Zielsprint zwischen Arthur Kluckers (Tudor) und Mathieu Kockelmann (Lotto Intermarché) das bestimmende Thema. Das Tageblatt hat die Stimmen aus dem Peloton eingefangen.
Das Peloton der Landesmeisterschaft diskutierte über den Zielsprint zwischen Arthur Kluckers und Mathieu Kockelmann Foto: Editpress/Gerry Schmit
Loïc Bettendorff (Hrinkow Advarics/4. Platz): „Im Vergleich zu den Vorjahren lief es für mich viel besser. Am Anfang war es kontrolliert. Nachdem die Fluchtgruppe eingeholt war, habe ich versucht, mit Mats (Wenzel) wegzufahren. Wir haben die Gruppe dadurch dezimiert. Der Sprint am Schluss war hektisch. Es ist schwierig, bei diesem Zielsprint eine Linie zu fahren, aber ich glaube, was Arthur (Kluckers) gemacht hat, war am Limit.“
Charel Meyers (Schwenheim/9. Platz, 3. Platz bei Elite ohne Vertrag): „Es war geplant, dass Jonah (Flammang-Lies) oder ich vorne mitfahren. Ich war dann vorne und habe mich bei der Hitze wirklich gut gefühlt. Normalerweise vertrage ich die Hitze nicht. Der Sprint am Ende ist dann auch Glückssache. Ich bin Dritter bei der Elite ohne Vertrag, das freut mich. Ich wollte auf dem letzten Kilometer eigentlich noch einmal attackieren, war aber leider nicht stark genug.“