Neuer Lebensabschnitt
Kunstturner Ronan Foley und Joy Palermo kombinieren Studien und Sport im Ausland
Sie sind erwachsen geworden: Ronan Foley und Joy Palermo gehörten zu der jungen Gruppe an Kunstturnern um Quentin Brandenburger, mit der Nationaltrainer Jacques Renson bei seiner Ankunft in Luxemburg 2015 den Neuaufbau begann. Ein Jahrzehnt später haben die beiden jungen Turner nicht nur ihre „Première“ in der Tasche, sondern sind ihrem Sport auch nach ihrer Schulzeit erhalten geblieben und versuchen nun im Ausland den nächsten Schritt zu gehen.
Ronan Foley hat es nach seiner „Première“ nach England gezogen, wo er inzwischen in Leeds trainiert Foto: Editpress/Fernand Konnen
„Der Spaß am Turnen ist endlich wieder zurück“, meint ein sichtlich glücklicher Joy Palermo. Dass das letzte Jahr für ihn nicht das einfachste war, daraus macht der 19-Jährige kein Geheimnis. Der Schulabschluss, die vielen Lernstunden am Abend und der Druck hatten dazu geführt, dass es für den jungen Turner immer schwerer wurde., sich für seinen Sport zu motivieren.
Der Tapetenwechsel kam demnach zum genau richtigen Zeitpunkt. Denn wie Céleste Mordenti vor ihm hat es auch Joy Palermo in die Niederlande gezogen, jedoch nicht nach Amsterdam, sondern eine Stunde weiter weg nach Zwolle, wo er an der Universität „International Business“ studiert. Turnerisch ist er vor Ort bei der Turnacademie Regio Zwolle untergekommen – kein unbeschriebenes Blatt hierzulande, ist der Verein zum Beispiel häufiger beim Christmas Gym Cup in Bettemburg zu Gast. Hier gehört er einer Trainingsgruppe bei Gérard Speerstra an, der über viele Jahre keinen anderen als Epke Zonderland, Olympiasieger 2012 am Reck, betreut hat.