Radsport

Mehr als nur ein letzter Härtetest: Dwars door Vlaanderen am Mittwoch

Es ist mehr als nur ein letzter Test vor der Flandern-Rundfahrt am Sonntag: Am Mittwoch steht mit „Dwars door Vlaanderen“ der nächste große flämische Klassiker an. Wout Van Aert gilt in Abwesenheit von Mathieu van der Poel und Tadej Pogacar als einer der großen Favoriten. Luxemburger sind beim Männer-Rennen nicht am Start.

Wout van Aert in Topform als Favorit beim Radrennen am Mittwoch, dynamisch auf dem Rennrad unterwegs

Wout van Aert zeigte zuletzt, dass er in guter Form ist und gilt somit am Mittwoch als einer der Favoriten Foto: AFP/Jasper Jacobs

Logischerweise richtet sich die meiste Aufmerksamkeit auf das Herzstück der flämischen Klassiker – die Flandern-Rundfahrt am Sonntag. Doch bevor das zweite Monument des Jahres ausgetragen wird, steht am Mittwoch noch „Dwars door Vlaanderen“ auf dem Programm und dieses Rennen ist weit mehr als nur eine Generalprobe für die „Ronde“.

In seinen bislang 79 Austragungen hat sich das Rennen eine eigene Identität, eine besondere Dynamik und immer wieder eine ganz eigene Dramatik erarbeitet. Die 80. Ausgabe startet in Roeselare und führt über 185 Kilometer bis ins Ziel nach Waregem. Der Weg dorthin ist jedoch alles andere als einfach: Zwei neue Anstiege wurden in das ohnehin anspruchsvolle Profil integriert. Die Hellestraat dürfte früh für erste Unterschiede sorgen und auch die Onderbossenaarstraat – ein Seitenanstieg des Taaienbergs – wird 77 Kilometer vor dem Ziel mit einem bis zu 10 Prozent steilen Abschnitt ein entscheidender Punkt im Rennen sein. Insgesamt warten zwölf Anstiege und sieben Kopfsteinpflaster-Sektoren auf das Feld.

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