Basketball
Kovac und Évreux chancenlos, Irthum und Heidelberg verlieren Aufstiegs-Halbfinale
Für Laurie Irthum endet die Saison mit zwei hart umkämpften Begegnungen im Aufstiegs-Play-off, aber ohne Happy End. Ben Kovac derweil verlor das Kellerduell in der französischen Elite 2 und muss hoffen, dass eine Entscheidung am grünen Tisch in der Berufung nicht doch gekippt wird.
Ben Kovac und Alm Évreux müssen hoffen, dass die Niederlage gegen Quimper kein Nachspiel mehr haben wird Foto: Editpress/Gerry Schmit
Eine katastrophale Niederlage kassierte Alm Évreux am vorletzten Spieltag der französischen Elite 2 gegen Quimper (83:102). Mit einem Sieg gegen den Vorletzten, der auf dem Papier eigentlich bereits abgestiegen ist, hätten Ben Kovac, der neun Punkte am Freitag beisteuerte, und seine Teamkollegen ihren Kopf endgültig in Ruhe legen können. Zur Erinnerung: In der letzten Woche hatte Évreux einen Sieg am grünen Tisch gegen Denain zugesprochen bekommen, wodurch der Vorsprung auf Quimper und damit den letzten Abstiegsplatz, bei zwei noch ausstehenden Spieltagen, auf drei Punkte angewachsen war. Doch Denain hat angekündigt, gegen die Entscheidung in Berufung zu gehen. Sollte diese gekippt werden, könnte die Niederlage gegen Quimper noch Konsequenzen haben.
In der zweiten deutschen Bundesliga stand am Wochenenden im Aufstiegs-Play-off das Final Four in Göttingen auf dem Programm, für das sich Laurie Irthum und Heidelberg qualifiziert hatten. Im Halbfinale war für die BasCats gegen Leverkusen jedoch bereits Schluss: äußerst knapp, mit 71:73. Die Luxemburgerin steuerte in 16 Minuten zwei Punkte bei. Auch im Spiel um Platz drei war Heidelberg unterlegen. Gegen Göttingen gab es ein weiteres umkämpftes Spiel, das am Ende mit 70:76 verloren wurde. In 13 Minuten kam Irthum dieses Mal auf Statistiken von fünf Zählern und neun Rebounds. Der sportliche Aufstieg ist damit erst einmal vom Tisch.
Aalst ab Freitag gefordert
In der belgisch-niederländischen BNXT-League endete die reguläre Saison für Okapi Aalst mit einer 85:99-Niederlage gegen Limburg und einem anschließenden 118:90-Sieg gegen Leeuwarden. Malcolm Kreps kam in der ersten Partie währen neun Minuten zum Einsatz, steuerte vier Punkte und zwei Rebounds bei. In der letzten Partie gab es zwei Punkte und drei Assists in sieben Minuten. Aalst beendet diesen Saisonteil damit hinter BNXT-Champion Antwerpen und Ostende auf dem dritten Rang. Weiter geht es mit den belgischen Play-offs. Hier geht es in der „Best of three“-Viertelfinalserie ab Freitag gegen Mechelen.