Volleyball

Kampf um die letzten Play-off-Plätze: Mehr Spannung bei den Damen als bei den Herren

Bis zum Ende der regulären Saison stehen in der Volleyball-Meisterschaft nur noch drei Spieltage an. Noch sind maximal neun Punkte zu erbeuten und nicht alle Plätze für das Play-off vergeben. Und da auch die Tabellenplätze am Ende fürs Halbfinale wichtig sind, bleibt es weiterhin spannend.

Laura Ruellan beim intensiven Volleyball-Topspiel gegen Walferdingen im Gym, spannende Sportaktion und Wettkampfmoment

Gym um Laura Ruellan trifft im Topspiel auf Walferdingen Foto: Editpress/Gerry Schmit

Am Mittwoch wurden bei den Damen zwei Nachholspiele ausgetragen. Hier hatte Mamer in einem Fünf-Satz-Krimi das Nachsehen gegen Steinfort, während sich die Gym drei Punkte gegen Esch sicherte. Damit hat Mamer seine Teilnahme am Play-off abgesichert – auf welchem Platz, steht allerdings noch in den Sternen. Die Chancen von Walferdingen und der Gym, und wohl auch von Steinfort, stehen nicht schlecht, sind allerdings noch nicht komplett abgesichert. Esch hat nur noch eine theoretische Chance auf den vierten Platz.

Am Samstag erwartet Esch den Leader aus Mamer. Mit einer weiteren hohen Niederlage wäre Esch endgültig im Play-down angekommen. Mamer muss wohl weiterhin verletzungsbedingt auf seine Hauptangreiferin Alyssa Ballenger verzichten. Ob dies allerdings Esch weiterhelfen wird, bleibt abzuwarten. Sieht man jedoch die Mamer Ergebnisse seit der Abwesenheit von Ballenger, scheint alles möglich.

Das wirkliche Highlight wird allerdings das Spiel um den zweiten Platz zwischen Walferdingen und der Gym sein. Bonneweg hat sich vorausschauend mit einer US-Amerikanerin, Alexis Diaz, und einer Ukrainerin, Ganna Magerova, verstärkt, da die Mittelblockerin Nissi Bokungu sich bald studienbedingt für ein Semester nach Porto verabschieden wird. Man darf gespannt sein, ob die Neuzugänge ihre neue Mannschaft weiter nach oben bringen. Beide Teams waren bisher als gleichstark anzusehen, wird es nun eine Änderung in der Hierarchie geben? Im dritten Spiel dürfte Steinfort, dank seiner seit Wochen gezeigten Leistung, keine Schwierigkeiten haben, sich in Echternach durchzusetzen und mit weiteren drei Punkten weiter nach oben zu klettern.

Das vierte Spiel zwischen Bartringen und Fentingen wurde auf Antrag von Bartringen auf den 9. Februar verlegt.

Drei bereits sicher im Play-off

Bei den Herren sieht es, auch wenn rein rechnerisch noch einiges möglich ist, schon etwas klarer in der Tabelle aus. Sicher im Play-off angekommen sind Strassen, Bartringen und Diekirch. Den vierten Platz könnte Fentingen im Extremfall noch Lorentzweiler streitig machen. Verschiebungen sind allerdings noch zwischen all diesen Mannschaften möglich und einige wird es sicher auch geben.

Am Samstagabend steht in Diekirch das Topspiel dieses Spieltags auf dem Programm. Die Heimmannschaft empfängt Lorentzweiler. Hier könnte die Tagesform ein Wörtchen mitreden. Sollte sich der Gast durchsetzen können – am vergangenen Samstag hatte Lorentzweiler eine sehr starke Teamleistung gezeigt –, müsste Fentingen seine letzten Hoffnungen auf das Play-off wohl begraben. Es sei denn, Fentingen stellt Bartringen ein Bein, was allerdings kaum zu erwarten ist. Nach seiner Niederlage gegen Strassen hat Bartringen nämlich einiges gutzumachen. Strassen steht in Esch beim Tabellenletzten auf dem Parkett und wird nichts anbrennen lassen.

Im vierten Spiel am Sonntag zwischen Echternach und Amber/Lënster sollte der Gastgeber kaum Probleme haben, sich näher an Fentingen heranzuarbeiten.

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