„24 Stonne Vëlo“
In Wintger wird am Wochenende rund um die Uhr geradelt
An diesem Wochenende findet bereits die 16. Ausgabe des „24 Stonne Vëlo Wëntger“ statt. Ab Freitagabend wechseln sich nicht weniger als 900 Radfahrer auf dem Parcours ab und versuchen, das Maximum an Runden zu drehen. 15 Fahrer werden die 24 Stunden sogar „solo“ in Angriff nehmen.
Im Team oder als Einzelfahrer: Einen ganzen Tag lang geht es darum, die meisten Runden zu sammeln Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Die „24 Stonne Vëlo Wëntger“ sind inzwischen ein fester Bestandteil des Sportkalenders im Norden. „Die erste Ausgabe fand im Jahr 2008 statt, während der Corona-Pandemie gab es zwei Jahre mit Einschränkungen, so dass es rein rechnerisch schon die 18. Ausgabe ist“, sagte Carlo Weber vom Organisationskomitee.
Bei diesem Radrennen können die Fahrer im Team oder aber auch allein an den Start gehen. Zum ersten Mal gibt es auch eine Kategorie, in der nur Fahrradfahrer mit E-Bikes an den Start gehen. Das kommt sehr gut an: Es sind 900 Radfahrer in 104 Mannschaften gemeldet, darunter reine Damenmannschaften.
197 „Bénévoles“
15 eingeschriebene Radfahrer, die ein ärztliches Attest vorlegen mussten, werden allein während der gesamten 24 Stunden das Rennen bestreiten. „Für die meisten Teilnehmer ist es eine Freizeitaktivität. Spaß und Freude am Radfahren stehen im Vordergrund. Rund ein Fünftel der Mannschaften besteht aus Spitzensportlern mit Ambitionen, die um den Sieg in ihrer Kategorie fahren wollen“, erklärte Carlo Weber angesichts der Einschreibungen.
Ohne die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Ehrenamtlicher kann man so eine Veranstaltung nicht über die Bühne bringen. „Ingesamt 197 Mitglieder aus unseren fünf Sportvereinen (Judo, Fußball, Tischtennis, Turnen und Volleyball) haben sich eingeschrieben, sei es, um zu grillen oder am Getränkestand, damit dieses Ereignis so erfolgreich wie möglich wird. Ohne die Unterstützung der Gemeinde und der lokalen Feuerwehr, die für die Sicherheit um die Rennstrecke verantwortlich ist, wäre so ein Event nicht zu stemmen“, sagte Carlo Weber abschließend.