Am Wochenende auf dem Galgenberg

Die LBO ist die beste Werbetrommel des Beachvolleyballs

Wie jedes Jahr werden auf dem Escher Galgenberg die besten Beachvolleyball-Paarungen um die nationale Krone spielen. Die Vorbereitungen für die Luxembourg Beach Open (LBO) laufen auf Hochtouren. FLVB-Präsidentin Norma Zambon sprach im Vorfeld über die Bedeutung des Turniers und den Stellenwert des Beachvolleyballs.

Die LBO stehen für Sport und Spaß auf dem Galgenberg

Die LBO stehen für Sport und Spaß auf dem Galgenberg Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die LBO locken jeden Sommer nicht nur wegen ihrer bekannten Partys zahlreiche Zuschauer auf den Gaalgebierg, sondern ebenso wegen des sportlichen Interesses um die Landesmeisterschaften im Beachvolleyball. Dann kämpfen die besten Paarungen in Luxemburg um den Titel und bieten den Zuschauern traditionell spannende Spiele.

FLVB-Präsidentin Norma Zambon bewertet die Beach Open als eine Veranstaltung, die dem Verband in vieler Hinsicht in die Karten spielt: „Es ist das größte Beachvolleyballturnier in der Großregion und gleichzeitig eine Werbung für den Freizeitsport und den Beachvolleyball selbst.“

Halle kommt 2029

Die Sommerdisziplin im Sand liegt der FLVB-Präsidentin besonders am Herzen: Als ehemalige Spielerin bemüht sie sich um die Vermarktung und hat bereits konkrete Zukunftsvisionen, wie man diesen Sport national fördern wird: „Die nationale Sporthalle für den Beachvolleyball, mit zwei Feldern, ist in Planung. Sie wird in der Gemeinde Bissen gebaut und 2029 fertiggestellt. Bis dahin ist mir natürlich bewusst, dass man die Jugend nicht so ausbilden kann, wie man vielleicht möchte. In Zukunft wollen wir jedoch Beachvolleyballspieler ausbilden, die nicht nur bei internationalen Turnieren starten sollen, sondern irgendwann auch hoffentlich bei Olympia.“

Aktuell kennt man den Großteil der Beachvolleyballer aus der klassischen Volleyball-Meisterschaft. Durch die neuen Einrichtungen in Bissen hofft die FLVB-Präsidentin allerdings, in Zukunft mehr Talente fördern zu können, die ausschließlich auf den Sandplätzen antreten möchten.

Was die internationalen Ergebnisse angeht, ist Zambon mehr als zufrieden mit den Auftritten der Nationalmannschaft. Die Ergebnisse sprechen für sich: In Genf haben Colin Hilbert und Steve Weber den vierten Platz belegt. Zudem holten beide im Mai in Tschechien Bronze. Die FLVB-Präsidentin geht davon aus, dass die „Überflieger“ in Esch einen weiteren Titel holen.

Das erwartet die Zuschauer bei den LBO 2026

Um die 2.500 Zuschauer werden an den drei Tagen der Luxembourg Beach Open rund um die Beachvolleyballplätze auf dem Escher Galgenberg erwartet: Laut Steve Faltz, dem Präsidenten des Escher Volleyball-Vereins, will man „ein authentisches Beach-Feeling“ vermitteln, weshalb passende Musik und Rahmenprogramm nicht fehlen dürfen.

Los geht es am Freitag mit einem Turnier für Freizeitsportler. Am Samstag finden die Halbfinals der Landesmeisterschaften bei den Herren und Frauen statt. Bei den Männern treten Colin Hilbert und Steve Weber gegen Loris Centrone und Tim Mangen an. Im zweiten Duell stehen sich Matthis Wolff/Lucas Pernossi und Chris Zender/Chris Zuidberg gegenüber.

Bei den Frauen sind Laura Ruellan und Nadja Schaus gegen Natalia San Martin und Malgorzata Plusa gefordert. Im zweiten Duell stehen sich Carlotta Kauka/Lara Picht und Marthe Lorang/Karolina Complak gegenüber.

Die Endspiele finden am Sonntag ab 13.15 Uhr statt.

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