Leichtathletik

„Im Bereich des Möglichen“: Patrizia van der Weken muss sich vor der Weltspitze nicht verstecken

Patrizia van der Weken schied am Samstag in Paris zwar im Halbfinale aus, zeigte dennoch, dass sie sich vor der Weltspitze des Sprints längst nicht mehr verstecken muss. Am Ende bleibt bei der Luxemburgerin leichte Enttäuschung zurück, denn ein Olympisches Finale wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. 

Patrizia van der Weken startete im Halbfinale direkt neben Sha’Carri Richardson (2.v.r.) und Julien Alfred (r.), die später Gold gewinnen sollte

Patrizia van der Weken startete im Halbfinale direkt neben Sha’Carri Richardson (2.v.r.) und Julien Alfred (r.), die später Gold gewinnen sollte Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Ein Olympisches Finale im 100-Meter-Sprint zu erreichen, ist eine Herkulesaufgabe. 27 Sprinterinnen in insgesamt drei Halbfinalläufen versuchten am Samstagabend einen von nur acht Plätzen zu ergattern, unter ihnen auch Patrizia van der Weken, die am Freitag ihren Vorlauf souverän meisterte und nur Topfavoritin Sha’Carri Richardson vorbeiziehen lassen musste. Auf die US-Amerikanerin traf die Luxemburgerin dann auch wieder im Halbfinale. Doch damit nicht genug, mit Julien Alfred aus St. Lucia sowie Shelly-Ann Fraser-Pryce sollten zwei weitere Sprinterinnen, die zu den Top-Podiumskandidatinnen gehörten, im gleichen Halbfinallauf starten. „Une demie de mort“, wie es nicht nur die Luxemburgerin bezeichnete.

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