Basketball
Felser Generalprobe geglückt
Eine Woche vor dem Pokalfinale gegen die Etzella in der Coque bestand die Arantia die Generalprobe gegen Walferdingen. Angeführt von einem treffsicheren Tyrell Sturdivant, der acht Distanzwürfe versenkte, sicherte sich Fels den fünften Sieg in Folge.
Eine Woche vor dem Pokalfinale holen sich Tyrell Sturdivant und Fels das nötige Selbstvertrauen Foto: Editpress/Gerry Schmit
Vor einem wichtigen Spiel wie dem Pokalfinale ist es sicherlich von Vorteil, wenn man in der Woche zuvor einen Sieg einfährt. „Da Walferdingen ein starkes Team ist, war es eine ideale Generalprobe für uns“, erklärt Noé Tibold, für den die Verteidigung der Schlüssel zum Erfolg war. „Als wir nach dem Seitenwechsel den Vorsprung vergrößerten, funktionierte es im defensiven Bereich besser.“
Es war jedoch Walferdingen, das zuletzt gegen Düdelingen und Steinsel unterlegen war, das besser in die Partie fand und nach knapp drei Minuten mit 7:0 führte. Doch Fels reagierte prompt, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Die Gäste traten ohne den verletzten Jonas Levickas an, für den Tibold in die Startfünf rückte und der gleich im Auftaktviertel sechs Punkte erzielte.
Bis zur Pause lieferten sich beide Mannschaften ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei die Führung mehrmals wechselte. Nach dem Seitenwechsel riss dann die Arantia das Spiel an sich (39:50). Tyrell Sturdivant zeigte eine sichere Hand aus der Distanz, sodass der Vorsprung bis auf maximal 15 Punkte anwuchs (49:64).
Freiwurfstärke
Die Résidence hatte dennoch die richtige Antwort parat und holte den Rückstand Punkt für Punkt auf. In der 35. Minute gelang es den Gastgebern sogar, die Führung zurückzuerobern (72:71). Fels ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen.
„Wir sagten uns, dass solche Läufe während einer Partie normal sind. Es war keine Nervosität vorhanden. Uns war bewusst, dass die Würfe irgendwann wieder fallen würden. Nicht zu viel nachdenken, weiterspielen und nicht aufgeben – das ist unsere Devise“, so Tibold.
Die Arantia bewahrte demnach die nötige Ruhe und erzielte in der Schlussphase sieben von acht Freiwürfen (30/32 insgesamt). Zudem war auf die Dreierschützen Sturdivant, Heuschling und Godwin Verlass. Die Konsequenz war, dass 90 Sekunden vor Schluss die Führung erneut zwölf Punkte betrug (76:88).
Für Walferdingen war es die dritte Niederlage in Folge. „Es sind die kleinen, dummen Fehler, die im Endeffekt erneut den Unterschied gemacht haben. Wir leisteten uns unnötige Ballverluste und zum Schluss fehlte vielleicht auch das Wurfglück“, erklärte Oliver Vujakovic die Gründe für die Niederlage, blieb aber zuversichtlich: „Dass wir verloren haben, ist kein Drama. Wir schauen nach vorne. Wichtig ist, dass wir die Play-offs erreichen und dann muss man weitersehen. Wir zeigten Kampfgeist und die Intensität stimmte. Deshalb ist die Enttäuschung nicht so groß. Die Pausen wegen des Pokalfinales und der Nationalmannschaft kommen jetzt gelegen, damit wir weiter an uns arbeiten können.“
Statistik
„T“-Bestnote: Tyrell Sturdivant (Arantia Fels)
Viertel: 19:22, 19:20, 18:22, 29:30
Walferidingen: Slajchert 28, Bailey 22, Vujakovic 20, Schomer 8, Jarnjak 3, Vranjes 2, Shungu Bonga 2, Lukic 0, Saldana 0
Fels: Sturdivant 28, Carter 19, Godwin 17, De Sousa Silva 13, Heuschling 7, Tibold 6, Wilson 4, Maindron 0, Genoud 0
Schiedsrichter: Lampe/ Richartz/ Ntasis
Zuschauer: 200 zahlende