Enovos League
Fels ist 2026 weiter ungeschlagen
In einer temporeichen und offensiv geführten Partie sorgte die Arantia nach einem ausgeglichenen ersten Viertel bereits im zweiten Durchgang für klare Verhältnisse und ließ nach dem Seitenwechsel nichts mehr anbrennen. Somit bleibt Fels im Jahr 2026 weiterhin ungeschlagen und feiert seinen zehnten Sieg in Folge.
Jonas Levickas und Fels sicherten sich den 10. Sieg in Folge Foto: Editpress/Jeff Lahr
„Das Selbstvertrauen wächst mit jedem Sieg. Auch wenn es manchmal schwierige Phasen während der Partie gibt, gelingt es uns doch, zu gewinnen. Entscheidend war, dass wir die nötige Ruhe bewahrt haben. Fest stand, dass es zur Sache gehen würde, doch wir haben unser Spiel durchgezogen“, erklärte Dylan Rocha Pires, demzufolge mit der Etzella der richtige Gegner vor dem Beginn der Play-offs wartet: „Es ist der perfekte Test vor dem Viertelfinale, um wachgerüttelt zu werden und zu sehen, woran man noch feilen muss.“
Mit viel Tempo gingen beide Mannschaften in die Partie und lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe: Der Punkteabstand betrug im Auftaktviertel nie mehr als vier Punkte (9:13). Durch ihre Treffsicherheit aus der Distanz konnten sich die Gäste im zweiten Viertel ein kleines Polster herausspielen. Auch wenn Mamer vorerst hartnäckig blieb (31:34, 13‘), kam die Überlegenheit des Pokalsiegers immer deutlicher zum Tragen. Fels diktierte das Tempo und zog dank seiner Treffsicherheit aus der Distanz davon – acht Dreier von fünf verschiedenen Spielern versenkte man in Viertel zwei (43:61, 19‘). Mamer, das sich immer mehr Ballverluste und Fehlpässe erlaubte, hatte Schwierigkeiten, dagegenzuhalten.
Hohe Intensität
Nach dem Seitenwechsel sollte die Partie nach dem gleichen Muster weiterlaufen. Die Arantia, die weiterhin im offensiven und defensiven Bereich überlegen war, war die tonangebende Mannschaft. Mamer versuchte, den Schaden in Grenzen zu halten, war jedoch nicht in der Lage, den Elan der Gäste zu stoppen.
Der Vorsprung der Arantia blieb konstant (70:90, 31‘). Doch Mamer hat einmal mehr bewiesen, dass es nie aufgibt: Muth, Sleva und Co. kämpften sich auf neun Zähler heran (85:94, 36‘). Die Antwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Nach einem Dreier von Rocha Pires war der 20-Punkte-Vorsprung wiederhergestellt (85:105).
„Die Intensität war ausschlaggebend. Wir sind zu ruhig in die Partie gestartet, während Fels uns regelrecht plattgemacht hat. Es ging aggressiv zur Sache, das Tempo wurde hochgehalten. Immer wieder bereitet die Intensität uns Probleme, auch weil wir keine tief besetzte Bank besitzen“, meinte Raphaël Muth, der allerdings die Aufholjagd zum Schluss der Partie als positiven Punkt zurückbehalten kann. „Zeitweise gelingt es uns, gegen die Top-Teams wie gegen die Arantia Paroli zu bieten, doch mit der laufenden Spieldauer werden wir müde.“
Die minimale Restchance, doch noch auf Platz acht zu springen, war bereits am Samstag mit dem Sieg der Kordall Steelers gegen Walferdingen weg.
Statistik
„T“-Bestnote: Jonas Levickas (Arantia Fels)
Viertel: 24:23, 22:28, 22:27, 24:27
Mamer: Winn 32, Sleva 19, Adrovic 13, Muth 9, Mikalauskas 9, Bedirhanoglu 8, Stalauskas 2, Loechner-Ernst 0, J. Murray 0, Bourgoignie 0, H. Murray 0
Fels: Godwin 27, Carter 25, Levickas 21, Sturdivant 14, Wilson 8, De Sousa Silva 8, Rocha Pires 7, Heuschling 3, Bosdijk 2, Tibold 0, Genoud 0
Schiedsrichter: Dotsenko/Donckel/Greisch
Zuschauer: 120 zahlende