WM in Singapur
Erst Rekorde, dann Monopoly: Wie Ralph Daleiden von Bestzeit zu Bestzeit schwimmt
Ralph Daleiden ist in bestechender Form. Das bewies er am Montagmorgen mit dem zweiten Landesrekord, den er innerhalb von wenigen Stunden bei der Weltmeisterschaft in Singapur aufstellte. Mit seiner Bestzeit über 200 m Freistil verpasste er das WM-Halbfinale denkbar knapp.
Inzwischen träumt Ralph Daleiden von einer olympischen A-Norm Foto: AFP/Oli Scarff
Man kann Rekorde knacken – oder sie pulverisieren. Letzteres ist genau das, was der 22-jährige FLNS-Athlet Ralph Daleiden am Montag in Südostasien über 200 m Freistil getan hat. Schon im Juni hatte er seinen eigenen Landesrekord um eine ganze Sekunde heruntergeschraubt. In Singapur erreichte er nun aber neue Sphären: Von 1:49,42 ging es im Juni runter auf 1:48,67 Minuten, seit Montagmorgen liegt der nationale Rekord bei 1:47,74 Minuten. FLNS-Nationaltrainer Christophe Audot war vom Quantensprung begeistert: „Ralph hat den nationalen Rekord pulverisiert. Es ist eine sehr starke Leistung, durch die er sehr nah an einem Halbfinale dran war. Das Ganze war unerwartet – aber vor allem eröffnet so eine Zeit komplett neue Perspektiven.“