Tischtennis
Eine Akkreditierung, viele Fragen: FLTT reagiert auf die Kritik von Sarah De Nutte bei den Olympischen Spielen in Paris
Bei den Olympischen Spielen in Paris zeigte sich Sarah De Nutte nach ihrer Erstrundenniederlage gegen die Portugiesin Shao Jieni enttäuscht vom Verband, der ihr die Möglichkeit genommen habe, von ihrem persönlichen Trainer Peter Teglas gecoacht zu werden. Eine Kritik, auf die der Verband am Dienstag reagierte, der noch viele offene Fragen hinsichtlich einer Akkreditierung hat.
Bei der FLTT – im Bild v.l.n.r. Charles Muller (Vizepräsident), André Hartmann (Präsident), Camille Gonderinger (Vizepräsident) und Heinz Thews (Sportdirektor) – wollte man die Kritik von Sarah De Nutte nicht so einfach auf sich sitzen lassen Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Olympischen Spiele in Paris sind seit inzwischen etwas mehr als drei Wochen beendet. Für den nationalen Tischtennisverband FLTT waren es historische Sommerspiele, denn erstmals qualifizierten sich mit Sarah De Nutte, Ni Xia Lian und Luka Mladenovic drei Einzelspieler für das größte Sportevent der Welt. Zum ersten Mal überhaupt war Luxemburg dabei sogar im Herreneinzel vertreten. Rein sportlich waren diese Olympischen Spiele laut FLTT-Präsident André Hartmann dann auch außergewöhnlich: „Auf die Resultate unserer Spieler sind wir wirklich stolz. Luka hat in seinem Match einen fantastischen ersten Satz gespielt, am Ende war der Gegner dann einfach eine Nummer zu groß. Sarah hat ihr persönlich bestes Ergebnis gegen ihre portugiesische Gegnerin geholt. Nach ihrem 0:2-Rückstand hat sie ins Spiel zurückgefunden, hochklassige Ballwechsel gespielt, dann leider knapp verloren.“ Beide FLTT-Athleten verloren in Paris bekanntlich ihr Auftaktspiel.