Australian Open

„Ein guter Fight“: Chris Rodesch steht in der zweiten Qualifikationsrunde

Chris Rodesch steht bei den Australian Open in der zweiten Runde der Qualifikation. Der Luxemburger setzte sich in der Nacht von Montag auf Dienstag mit 6:3, 6:4 gegen den Briten Billy Harris durch.

Chris Rodesch feiert Grand-Slam-Premiere in Australien mit beeindruckendem Tennis-Match auf Hartplatz

Chris Rodesch komplettiert in Australien seine Grand-Slam-Premieren Foto: Editpress/Fernand Konnen

Nach 1:46 Stunden ballte Chris Rodesch die Faust und konne sich für seinen Einzug in die zweite Qualifikationsrunde des ersten Grand Slam des Jahres feiern lassen. „Ich habe ein gutes Match gemacht, ich bin wirklich zufrieden mit meiner Leistung“, blickte er wenig später zurück.

Gegen den Briten Billy Harris, der als Weltranglisten-121. mehr als 80 Plätze vor Rodesch (ATP 208) geführt wird, erwischte der Luxemburger gleich einen perfekten Start. Er brachte sein erstes Aufschlagspiel souverän durch, ehe er seinen Gegner zum 2:0 breakte. Auch sein zweites Aufschlagspiel gewann Rodesch und übernahm mit 3:0 die Führung im ersten Satz. Harris verkürzte anschließend zwar noch einmal auf 2:3, doch dann nahm der FLT-Spieler das Heft endgültig in die Hand und enschied den ersten Satz mit 6:3 für sich.

Im zweiten Satz lieferten sich beide Spieler bis zum Stand von 4:4 einen Kampf auf Augenhöhe. Dann gelang Rodesch das entscheidende Break, das er danach mit einem sicheren eigenen Aufschlagspiel zum Matchgewinn veredelte.

„Ich habe aggressiv gespielt“, so Rodesch. „Ich habe gut aufgeschlagen und insgesamt nur ein Break kassiert. In den wichtigen Momenten war ich da. Es war ein guter Fight von mir.“

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch trifft der 24-Jährige in der zweiten Qualifikationsrunde nun auf den Spanier Rafael Jodar (ATP 150), der sich in der ersten Runde mit 6:2, 6:1 gegen den Australier Li Tu (AP 390) behaupten konnte. Für Rodesch ist es ein besonderes Duell. „Ich kenne ihn gut, da wir an der gleichen Uni gespielt haben“, sagt der Luxemburger. „Wir sind gut befreundet. Es sind immer andere Gefühle dabei, wenn man in ein Spiel gegen einen Freund geht – aber ich freue mich darauf.“

Der Spanier gilt als Shootingstar im Herrentennis. Aufgrund seiner starken Ergebnisse in den vergangenen Monaten kündigte der Spanier Ende Dezember an, sein Studium bereits im zweiten Jahr abzubrechen, um ab 2026 vollzeitig auf der Profitour zu spielen. Entsprechend wartet auf Rodesch keine leichte Aufgabe. Sollte er sich durchsetzen, trifft er in der dritten Qualifikationsrunde auf den Sieger der Partie zwischen Daniil Glinka (EST/ATP 199) und Luca van Assche (FRA/ATP 165).

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