Tischtennis

Duell um die Tabellenführung: Die vierte Play-off-Runde in der National TT League

An diesem Wochenende wird nur eine Begegnung im Titel-Play-off ausgetragen. Diese hat es allerdings in sich, da Titelverteidiger Hostert/Folschette auf den Tabellenzweiten Howald trifft und seine Tabellenführung vor eigenem Publikum nicht aus der Hand geben will.

Kevin Kubica und Hostert/Folschette kämpfen um die direkte Halbfinalqualifikation im Wettbewerb

Routinier Kevin Kubica und Hostert/Folschette wollen die direkte Halbfinalqualifikation Foto: Editpress/Fernand Konnen

Die Gäste vom „Holleschbierg“ befinden sich derzeit in bestechender Form und konnten ihre drei bisherigen Spiele allesamt zu ihren Gunsten entscheiden. Mit einem weiteren Erfolg will der DT Howald einen großen Schritt in Richtung Halbfinale tun und sich gleichzeitig für die 0:4-Niederlage im Pokalfinale revanchieren.

Da sich nur die beiden Erstplatzierten der Play-off-Runde direkt für das Halbfinale qualifizieren, steht auch Hostert/Folschette unter Zugzwang. Durch die 4:6-Niederlage in Linger ist der Vorsprung des Serienmeisters auf den kommenden Gegner sowie auch auf Linger auf einen Zähler geschrumpft.

Kevin Kubica ist sich der Wichtigkeit der Partie bewusst: „Die Niederlage gegen Linger war natürlich nicht eingeplant. Trotzdem stehen wir weiterhin an der Tabellenspitze und wollen diese Position verteidigen. Howald haben wir durch das klare 4:0 im Pokalfinale in guter Erinnerung, sind jedoch gewarnt, da sie in der Liga einen starken Lauf haben. Ich erwarte ein enges Spiel. Unser Ziel ist die direkte Halbfinalqualifikation. Wir werden alles daransetzen, um den Sonntag positiv zu gestalten“, so der Routinier vor dem Spitzenduell.

Nah beieinander

Dass beide Mannschaften von der Spielstärke nahe beieinander liegen, hat der letzte Liga-Vergleich, der mit einem Unentschieden endete, gezeigt. Damals war Gleb Shamruk, der Topspieler von Hostert/Folschette, im Einzel und im Doppel ungeschlagen geblieben, ebenso wie Leo Vekic, der Neuzugang auf Seiten des Herausforderers. Im Pokalfinale hatte Shamruk sich in vier umkämpften Sätzen gegen Vekic behaupten können.

Obschon Hostert/Folschette von der Papierform her als leichter Favorit in die Partie geht, wird sich am Ende das Quartett mit der besten Tagesform behaupten. Im Falle eines Howalder Sieges oder einer Punkteteilung könnte Linger am kommenden Samstag, mit einem Sieg gegen Schlusslicht Lintgen, zum Spitzenreiter aufschließen.

Im Play-down hat der Tabellenletzte aus Lenningen bereits einen Rückstand von drei Punkten auf Esch Abol. Gegen Echternach steht die Mannschaft um den bislang noch ungeschlagenen Jugendnationalspieler Pit Scholtes demnach unter Zugzwang. Ein Duell auf Augenhöhe ist zwischen Flaxweiler und Esch Abol zu erwarten. Beim letzten Aufeinandertreffen hatten sich beide Formationen mit einem Remis getrennt.

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