Turnen
Drei Pokalsiege: Der große Coup des Réveil Bettemburg
Es gibt kaum einen Verein in Luxemburg, der seit Jahren solche Erfolge einfährt wie der Réveil Bettemburg im nationalen Turnen. In drei der vier Kategorien stand der Klub am Samstag im Finale der Coupe de Luxembourg und mit drei Titeln fuhr er am Ende dann auch nach Hause.
In Bettemburg gab es am Samstag allen Grund zum Feiern, drei von vier möglichen Trophäen gingen nämlich an den Réveil Foto: Gymnastics Pictures Luxembourg/Noël Vo
„Es war ein Nachmittag voller Emotionen“, gab Nathalie Frosio, Verantwortliche für den Damenbereich beim Réveil Bettemburg, mit einem Lachen zu. Lange Jahre hielt die Damenmannschaft des Réveil einen beeindruckenden Rekord: Von 2009 bis 2023 gewann man in jedem Jahr den begehrten Pokal. Im letzten Jahr wurde die Serie schließlich gebrochen, als sich die Etoile Rümelingen den ersten Platz schnappte und Bettemburg vom Thron verdrängte. Doch lange dauerte es nicht, bis man beim Réveil Revanche nehmen und den Pokal zurückerobern konnte. Nach nur einem Jahr ist die Trophäe nämlich wieder zurück. Dabei setzten sich Maïté Baum, Lis Christen, Leila Da Costa, Christina Heiderscheid, Paloma Marochi, Lynn Mersch und Elea Nosbusch souverän mit einer Gesamtwertung von 318,401 Punkten vor dem Diddelenger Turnveräin (306,551) durch. „Der Druck war bei unseren Damen schon groß“, erklärte Frosio, die betont, dass die Turnerinnen unbedingt den Pokal zurückholen wollten. „Doch sie haben hervorragend gearbeitet und einen fehlerfreien Wettkampf abgeliefert. Sie haben sich immer wieder gesagt, dass man sich so etwas, wie im Halbfinale, nicht noch einmal erlauben dürfe.“ Hier gab es für die Réveil-Damen nämlich nicht weniger als acht Stürze am Schwebebalken. „Sie wussten, dass Düdelingen gut aufgestellt und nah dran ist. Auf ihre Leistung können sie wirklich stolz sein.“