Futsal

Dominator Déifferdeng 03 ist noch nicht satt

Sechs Meistertitel, fünf Pokalsiege: Déifferdeng 03 ist seit Jahren die absolute Nummer eins des Luxemburger Futsals. Am Ostermontag könnte im Cupfinale gegen Gruefwiss Leudelingen eine weitere Trophäe hinzukommen. Doch hinter den Kulissen läuft einiges schief: Hinter dem Hallenfußball liegt eine komplizierte Saison.

Fröhliche Familie beim Osterausflug im Frühling an Ostermontag mit bunten Eiern und blühender Natur

Ein gewohntes Bild an Ostermontag Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Der nationale Futsal steckt in der Krise. Jedes Wochenende werden zwei bis drei Spiele der ersten Liga mit Forfait gewertet, da die Vereine sich vorzeitig zurückgezogen haben. Das schadet nicht nur der Außenwirkung des betroffenen Klubs selbst, sondern auch der Konkurrenz und dem Gesamtbild des Hallenfußballs. Die Amicale Clerf Futsal, Halo Junace Futsal Hassel und ALSS Luxemburg werden die Saison punktlos beenden.

Remy Manso, Sportdirektor der Differdinger, beschrieb das Bild wie das „vor drei, vier Jahren. Es gibt ein paar Mannschaften, die seriös arbeiten und sich investieren. „Andere nehmen an der Meisterschaft teil, wohl wissend, dass sie chancenlos sind.“ Die vielen Absagen und Wochen ohne Pflichtspiele haben auch negativen Einfluss auf den Transfermarkt. „Es ist schwer, Leute aus dem Ausland zu überzeugen. Wenn sie sich erkundigen, sehen sie ja auch, wie die Realität ist.“ Laut Manso gibt es nur eine Lösung für das Problem des Futsal: „Jeder muss das ernst nehmen. Wenn man ein Projekt startet, muss man es auch bis zum Ende hin durchziehen.“

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