JPEE

Die Sportschützen und die Erinnerung an den Bidoli-Coup

Mit acht Schützen reist man bei der FLTAS nach Andorra und würde am liebsten einen weiteren Coup wie den von Trapschützin Lena Bidoli vor zwei Jahren feiern können.

Bei der FLTAS zeigten sich in den letzten Jahren die Damen als Medaillen-Garanten

Bei der FLTAS zeigten sich in den letzten Jahren die Damen als Medaillen-Garanten Foto: Editpress/Julien Garroy

Es war wohl die größte Überraschung der JPEE 2023: Der Gold-Coup von Lena Bidoli, den nicht einmal der Technische Direktor der FLTAS, Mil Manderscheid, auf der Rechnung hatte. „Das hatte sich wirklich niemand erwartet, vor allem nicht gegen diese Finalgegnerin.“ Doch die Trapschützin zeigte an diesem Tag Nerven aus Stahl, schlug die große Favoritin Alessandra Perilli im Stechen und sorgte damit für erstaunte Blicke. Denn die Schützin aus San Marino gewann 2021 gleich zwei Medaillen bei den Olympischen Spielen in Tokio. Umso märchenhafter war die Story der FLTAS-Sportlerin, da sie gerade einmal zwei Jahre zuvor mit ihrem Sport angefangen hatte. Somit durfte sich der nationale Schießsportverband nach der erfolgreichen Ära von Carole Calmes, die sich 2017 in San Marino mit einem Sieg verabschiedete, und einer Goldmedaille von Sylvie Nockels 2019 in Montenegro – beide übrigens mit dem Luftgewehr – über eine weitere Gold-Dame in den eigenen Reihen freuen. Und so war es nur logisch, dass Lena Bidoli bei der Abschlussfeier auch die Fahne tragen durfte.

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