Volleyball

Die Mixvoip League bleibt spannend

Der 13. Spieltag der regulären Saison in der Mixvoip League steht an diesem Wochenende auf dem Programm. Komplett ist er allerdings nicht, da schon jeweils ein Spiel unter der Woche stattfand.

Mateja Gajin und Strassen kämpfen in spannendem Spiel um Sieg gegen Diekirch auf dem Fußballplatz

Mateja Gajin und Strassen wollen gegen Diekirch gewinnen Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

In der Damen-Liga findet am Samstagabend das Topspiel in Mamer zwischen dem derzeitigen Tabellenersten und Titelverteidiger Mamer und seinem direkten Verfolger vom Cents, Gym, statt. Auf dem Papier könnte der Herausforderer den Meister noch einfangen und sogar überholen. Doch dann müsste alles für die Gym spielen: Mamer zweimal verlieren und punktefrei bleiben und der Gegner zweimal hoch gewinnen, also sechs Punkte einnehmen. Es steht also rein theoretisch sehr viel auf dem Spiel, demnach sollte man mit einem spannenden Spiel rechnen können. Der Vorteil der einsetzbaren Spielerinnen sollte beim Herausforderer liegen, es sei denn, Mamer könnte wieder auf die zuletzt verletzungsbedingt nicht einsetzbare Alyssa Ballenger zurückgreifen. Bei der Gym dürfte Fabio Aiuto aus dem Vollen schöpfen können.

Über den Mamer Köpfen hängt allerdings auch noch ein Damoklesschwert: Aus der 2:3-Niederlage gegen Steinfort könnte am grünen Tisch noch ein 0:3 werden. Coach Ivo Iliev hatte im ersten Satz eine vierte transferierte Spielerin eingesetzt. Vorgesehen ist, dass man keine vier Transferierte auf dem Spielfeld haben darf. Bei Mamer waren zu keinem Zeitpunkt deren vier gleichzeitig auf dem Feld, da eine zu dieser Zeit ihren Platz dem Libero überlassen hatte. Nun muss aber geklärt werden, wie das Reglement zu deuten ist, denn auf dem Spielbogen sind wohl vier Transferierte zeitgleich eingesetzt. „Affaire à suivre“. Allerdings würde eine 0:3-Niederlage nur wenig ändern. Mamer hatte nur einen Punkt gewonnen, kann also auch nicht mehr Punkte verlieren, hatte allerdings zwei Sätze gewonnen und die könnten am Ende vielleicht Mamer noch im Rennen um den ersten Platz ein Bein stellen.

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