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Die Kampfsport-Soldatinnen: Armee, Judo und zweimal Podium für Mosr und Tavares

Vor anderthalb Jahren begann für Anettka Mosr und Carla Tavares ein neuer Lebensabschnitt in der Sportsektion der Armee. Nach harten Monaten auf dem „Härebierg“ stand seither Judo im Fokus. Wie sich die Soldatinnen im Finale unterstützten und wie ihre Medaillen einzustufen sind, erzählten sie im Anschluss an ihre Kämpfe.

Unzertrennlich: Carla Tavares und Anettka Mosr während der letzten Momente vor ihrem Finale

Unzertrennlich: Carla Tavares und Anettka Mosr während der letzten Momente vor ihrem Finale Foto: Editpress/Mélanie Maps

Als „bevorstehenden Generationswechsel“ hatte Serge Schaul, der ehemalige FLAM-Präsident, die ersten Ergebnisse in der Judo-Halle schon am Morgen bezeichnet. Während FLJudo-Aushängeschild Claudio dos Santos mit der harten Realität einer Erstrundenniederlage konfrontiert wurde – und ihm damit der Weg zu Gold schon nach vier Minuten versperrt war –, nutzten die Nachwuchstalente ihre Chance. Angefangen bei Kevin dos Santos, dem jüngeren Bruder. Der 18-Jährige, der inzwischen in der -73-Kilogramm-Gewichtsklasse antritt, in der sich sein Bruder einen Namen machte, sicherte sich um 11.06 Uhr bei seinem zweiten Ippon-Sieg des Tages sein Ticket für das Halbfinale. Dort war dann allerdings Endstation. Dass Schaul mit seiner Annahme nicht ganz unrecht hatte, sah man später im Bronze-Match der beiden Luxemburger: Dos Santos besiegte den 32-jährigen Joffrey Brisoux.

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