Paralympics

Die Herausforderung des Unplanbaren: So hat sich das LPC auf Paris vorbereitet

Am Mittwoch fällt mit der Eröffnungsfeier der Startschuss der Paralympics 2024 in Paris. Das luxemburgische paralympische Komitee (LPC) um Missionschef Marc Kiefer begann schon vor einem Jahr mit ihrer Vorbereitungsarbeit, die sich erst jetzt vor Ort im paralympischen Dorf zum Ende neigte. Zeit, einen Blick zurück auf einen langen administrativen Weg zu werfen.

Mathis Finke (l.) und Marc Kiefer haben im olympischen Dorf alles für die Ankunft der luxemburgischen Delegation vorbereitet

Mathis Finke (l.) und Marc Kiefer haben im olympischen Dorf alles für die Ankunft der luxemburgischen Delegation vorbereitet Foto: Pierrot Feltgen

Die letzten Wochen vor dem Start der paralympischen Spiele waren für das LPC sehr intensiv. Allerdings begann alles schon vor Jahresfrist, als man in Luxemburg eigentlich noch im Ungewissen einer möglichen Teilnahme war. „Es wirkt jetzt wie die Ruhe vor dem Sturm, denn wir haben die letzten Tage im Village gut genutzt“, erklärt Marc Kiefer, Delegationsleiter und Sportdirektor des LPC. „Aber eigentlich begann es schon vor einem Jahr mit dem Chef-de-mission-Meeting vor Ort, mit vielen Informationen über die einzelnen Portale, die zu bedienen waren.“ Transport, Logistik, Akkreditierung und Unterkunft waren nur einige der zahlreichen Themen. Hierzu gab es dann regelmäßige Updates. Hotelkontingente mussten frühzeitig gebucht und bezahlt werden, dazu die Akkreditierungskategorien antizipiert werden – stets mit der Frage im Hinterkopf: Wer kann und wer wird sich überhaupt qualifizieren?

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