Davis Cup
„Das Publikum erwartet, dass wir gewinnen“: FLT-Kapitän Gilles Muller mahnt zur Vorsicht
Die Erwartungen an die luxemburgischen Tennis-Herren sind vor allem nach den jüngsten Erfolgen von Chris Rodesch gestiegen, doch Kapitän Gilles Muller mahnt vor den Davis-Cup-Play-offs gegen die Ukraine am Samstag (ab 13 Uhr) und Sonntag (ab 11 Uhr) im Gymnase der Coque zur Vorsicht.
Alex Knaff, Gilles Muller (Kapitän) und Chris Rodesch zeigten sich auf der Pressekonferenz am Donnerstag gut gelaunt Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Der Davis Cup schreibt seine eigenen Gesetze. Es ist eine Floskel, doch sie enthält ein Stück Wahrheit. Das haben die vergangenen Begegnungen der luxemburgischen Nationalmannschaft gezeigt. Das weiß auch Alex Knaff. Vor einem Jahr bezwang der Luxemburger, damals Weltranglistenplatz 718, im Duell mit Litauen den um 526 Positionen besser klassierten Vilius Gaubas und brachte das FLT-Team vor der heimischen Zuschauerkulisse auf Aufstiegskurs.
„Der Davis Cup bringt ganz andere Emotionen mit sich. Der Support war letztes Jahr riesig, das hat uns extrem gepusht“, erinnert sich Knaff. „Vielleicht lag es auch daran, dass mein Gegner im Vergleich zu mir so hoch in der Weltrangliste stand und ich dadurch weniger Erwartungen gespürt habe.“ Er konnte befreit aufspielen. Genau dieses Gefühl will er am Wochenende erneut abrufen. „Das ist auch diesmal mein Ziel“, sagt Knaff. „Einfach auf den Platz gehen und mein Bestes geben. Ich denke nicht mehr an das Spiel vom letzten Jahr. Es ist ein neues Wochenende mit einem neuen Gegner.“