Aquathlon

Dank Lehair und Cambresy erneut ein luxemburgischer Doppelerfolg

Die 13. Auflage des luxemburgischen internationalen Indoor-Aquathlon am Sonntag in der Coque hatte viel nationale Klasse zu bieten. Wie schon vor Jahresfrist (Lehair und Lang) durfte sich die FLTri mit Jeanne Lehair und Lucas Cambresy über einen Doppel-Sieg freuen.

Jeanne Lehair und Lina Krombach im sportlichen Wettkampf, Konkurrenz im Lauf-Event sichtbar

Jeanne Lehair bekam Konkurrenz von Lina Krombach Foto: Editpress/Jean-Jacques Patricola

Der Indoor-Aquathlon erfreut sich, besonders im Winter, immer größerer Beliebtheit. Dies trifft insbesondere auf das nationale Sportevent mit Laufen und Schwimmen zu. Der 13. Aquathlon Indoor Luxembourg hatte nicht nur eine Rekordbeteiligung zu vermelden, mit 500 Einschreibungen war auch das Maximum am Sonntag in der Coque erreicht.

Das Hauptrennen der Elite für Age Grouper, Junioren, Youth A und B ging über 250 m Schwimmen und 1.000 m Laufen, geschwommen wurde auf sechs Bahnen. Bei den Männern gab es 204 Beteiligungen, darunter 34 Luxemburger. Die Qualifikation war in neun Serien (mit 20-24 Athleten) eingeteilt, deren 48 konnten sich für das Viertelfinale qualifizieren.

Aus dem FLTri-Lager schafften gleich neun Luxemburger den Sprung in die Quarters der besten 48. In den Vorläufen gab es sogar mit Rémi Hirschauer, Sebastian Ziekman Benitez und Lucas Cambresy drei luxemburgische Sieger, Letzter bot das schnellste Vorlaufchrono (6:27.4 Min.). Diese Viertelfinals kannten einen rein nationalen Touch, mit ausschließlich luxemburgischen Siegern; zu Hirschauer, Ziekman und Cambresy gesellte sich überraschend Emil Vanolst, der zugleich das schnellste Chrono (6:19.1) aufbot.

Bis auf Cambresy gehört das Trio dem FLTri-Nachwuchs an (Jahrgang 2007, 2008 und 2009, alle Trispeed). Charel Schiltz und Tim Goergen (beide CAEG-Nachwuchs) komplettierten das Feld der besten 24. Hirschauer und Cambresy (Top-Chrono mit 6:13.1) setzten ihre Siegesserien fort und konnten auch die beiden Halbfinals für sich entscheiden, Ziekman (Platz 2) und Vanolst konnten sich ebenfalls für das Finale qualifizieren.

Damit standen erstmals vier Luxemburger unter den besten 12, neben Altmeister Vincent Luis (siehe „T“ vom Samstag). Der 36-jährige Franzose hatte seine Körner gut eingeteilt, hätte man meinen können. Denn der ehemalige Weltmeister (2019 und 2020) kam in der Coque nicht in Trab und musste sich mit Bronze begnügen. An der Spitze zog Lucas Cambresy (Karibu) der Konkurrenz davon und war ein würdiger Nachfolger von David Lang, der nicht am Start war. Ein großes Lob verdiente sich Sebastian Ziekman Benitez, der nach Bronze 2025 diesmal Silber gewann.

Drei FLTri-Damen im Finale

Bei den Frauen waren 109 Teilnehmerinnen eingeschrieben, inklusive 18 Luxemburgerinnen. Die FLTri-Damen konnten aber nicht an die Leistung ihrer männlichen Kollegen anknüpfen, nur drei FLTri-Athletinnen schafften den Sprung ins Halbfinale (kein Viertelfinale bei den Frauen): Top-Favoritin und Titelverteidigerin Jeanne Lehair, Eva Daniëls und Nachwuchs-Hoffnung Linda Krombach (Jahrgang 2007). Vorlaufschnellste war aber Lina Nieschlag (7:17.5), die Lehair um 1/10 Sekunde schlagen konnte. Die Deutsche belegte am Ende Platz 8.

Halbfinal-Schnellste war Linda Krombach (7:03.9), die Jeanne Lehair im ersten Halbfinale noch hinter sich ließ. Eva Daniëls (CAEG) zog ebenfalls ins Finale ein. In diesem Finale musste Daniëls allerdings schnell alle Titelträume begraben (Platz 4). Vorne stritten Lehair (Karibu), Krombach und Anouk Rigaud (F) um die Medaillen. Im Ziel konnte Jeanne Lehair (6:43 Min.) ihren Titel souverän verteidigen und fast an ihre Landesrekordzeit von 2025 herankommen (6:41), während Linda Krombach (SL) mit Platz 2 ein deutliches Ausrufezeichen setzte.

Im Überblick

Ergebnisse:
Männer (Finale):
1. Lucas Cambresy (L) 6.00 Min.
2. Sebastian Ziekman (L) 6.05
3. Vincent Luis (F) 6.13
6. Rémi Hirschauer (L) 6.17
9. Emile Vanolst (L) 6.22

Frauen (Finale):
1. Jeanne Lehair (L) 6.43
2. Linda Krombach (L) 6.46
3. Anouk Rigaud (F) 6.48
4. Eva Daniëls (L) 7.01

Junioren-Landesmeister: Linda Krombach, Sebastian Ziekman

Youth A: Manon Schiltz, Emile Vanolst

Youth B: Nora Simon, Emil Goergen

Youth C: Anna Rinnen, Tim Marson

Kids A: Elisa Kohn, Piotr Knapik

Kids B: Lily Schmit, Tim Jander

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