Radsport

Bob Jungels: „Den Spaß am Radsport wiederentdeckt“

Bob Jungels steht vor seiner 14. Saison auf der WorldTour – mit Selbstvertrauen und der Freude am Radsport, die er in seinem ersten Jahr bei Ineos Grenadiers wiederentdeckt hat. Gleichzeitig macht sich der Luxemburger aber auch Sorgen um die Sicherheit in seinem Sport.

Bob Jungels beim Radrennen, strebt 2026 das Grand-Tour-Triple im Profi-Radsport an

Bob Jungels will 2026 sein Grand-Tour-Triple komplettieren Foto: Editpress/Gerry Schmit

Tageblatt: Ihre erste Saison für Ineos Grenadiers ist in den Geschichtsbüchern. Wie blicken Sie mit etwas Abstand darauf zurück?

Bob Jungels: Es war ein sehr positives Jahr. Ein Jahr, in dem ich wieder richtig den Spaß am Radsport wiederentdeckt habe. Das hatte viel mit der Mannschaft zu tun, mit der Art und Weise, wie Dinge gemanagt werden und wie wir Rennen gefahren sind. Der Einstieg war etwas schwierig, weil ich zu Beginn krank war. Aber danach war ich sehr zufrieden mit unter anderem den Siegen bei der Zeitfahr-Landesmeisterschaft und der Österreich-Rundfahrt. Die Nicht-Nominierung für die Tour de France war ein Rückschlag. In Österreich habe ich mich dann aber bewiesen. Unterm Strich habe ich meine Aufgaben im Team gut erfüllt. Ich bin auch eine gute Vuelta gefahren. Es war ein Jahr, in dem wir viel Spaß hatten.

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