Weitere Reaktionen zu Alborz Teymoorzadeh

„déi jonk gréng“ fordern Léon Glodens Rücktritt und „Réseau“ macht Hilfsangebot

Die Ausweisung des iranischen Künstlers Alborz Teymoorzadeh schlägt weiter Wellen: Jetzt fordern „déi jonk gréng“ sogar den Rücktritt des Innenministers Léon Gloden (CSV) – das Netzwerk „Réseau“ bietet seine Expertise an. 

Die Kontroverse geht weiter: „déi jonk gréng“ fordert wegen Alborz Teymoorzadehs (l.) Ausweisung Léon Glodens (r.) Rücktritt

Die Kontroverse geht weiter: „déi jonk gréng“ fordert wegen Alborz Teymoorzadehs (l.) Ausweisung Léon Glodens (r.) Rücktritt Fotos: Lénaïc Brulé (l.), Editpress/Fabrizio Pizzolante (r.), Collage: Tageblatt

„Wou ass d’Mënschlechkeet hin?“, fragen „déi jonk gréng“ in einer Pressemitteilung zur Causa Alborz Teymoorzadeh. Die Ausweisung des iranischen Künstlers sorgt diese Woche für hitzige Debatten. Die Jugendfraktion der Grünen kritisiert in ihrem Schreiben die Inkohärenz des Innenministeriums: Zuerst sei der fehlende Mehrwert von Teymoorzadehs Kunst für die luxemburgische Wirtschaft, später seine mangelnden finanziellen Ressourcen als Grund für die Ausweisung angeführt worden. Dabei stünde im Immigrationsgesetz, einen kulturellen Beitrag zu leisten, sei ebenfalls ein Kriterium für eine Aufenthaltserlaubnis – und das erfülle der Künstler.

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