Analyse

Zwei Motionen, eine Debatte und null Erkenntnisse: Aufklärung der Corona-Cluster verkommt zum politischen Ränkespiel

Zwei Motionen sorgten am Donnerstag für hitzige Diskussionen im Luxemburger Parlament, die zu einer wahren Schlammschlacht ausarteten und in der Rücktrittsforderung der Opposition für Familienministerin Corinne Cahen (DP) gipfelten. Gewinner gibt es keine, nur einen Verlierer: Vertreter einer unabhängigen Aufklärung der Geschehnisse in den Alters- und Pflegeeinrichtungen. Eine Analyse.

Zwei Motionen, eine Debatte und null Erkenntnisse: Aufklärung der Corona-Cluster verkommt zum politischen Ränkespiel

Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die Corona-Cluster in den Alters- und Pflegeheimen und die fällige Aufarbeitung der Vorfälle beschäftigen die Luxemburger Parlamentarier seit mehreren Wochen. Die Rede ist von hitzigen Kommissionssitzungen, in denen es auch teilweise sehr emotional gewesen sein soll und unter die Gürtellinie gezielt wurde. Eine Expertenstudie soll das Entstehen der Corona-Cluster endgültig aufklären – das ist der einzige Punkt, in dem sich die einzelnen Parteien momentan einig sind. Zwei sehr ähnliche Motionen, die in der Plenarsitzung der Chamber am Donnerstag vorgelegt wurden, forderten genau das – unterscheiden sich jedoch in einem entscheidenden Punkt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Vor der Tripartite

Gewerkschaftsunion überrascht Arbeitsminister mit Protestaktion

;